4. November 2008

Novembergedanken




Der November hüllt die Welt in seine Nebel.

Im Oktober konnten wir uns noch an der Farbenvielfalt des Herbstes erfreuen und noch vieles unternehmen, aber jetzt wird es grau, nass und kalt. Der November ist oft der einzige Monat des Jahres, in dem wir regelrecht zur Ruhe gezwungen werden.

Und das ist gut so! In diesen Tagen, in denen alle Welt nur noch ein Thema hat, ist es gut Ruhe zu bewahren und nicht auf die allgemeine schlechte Stimmung hereinzufallen. „Worauf Du Deine Aufmerksamkeit richtest, wird sich in Deinem Leben vergrößern bzw. vermehren!“, ist eine Aussage, die heute mehr und mehr Beachtung findet. Und genau aus diesem Grund wären wir ja dumm, wenn wir den Medien Recht gäben und uns von den zahlreichen Unkenrufen über die sogenannte Wirtschafts- und Finanzkrise verrückt machen ließen.

Bleiben wir bei uns und unserem Leben, und kümmern wir uns nach wie vor um unsere Familie, unsere Kinder, unsere Arbeit, trennen wir weiter unseren Müll und tun wir unser Bestes, damit in unserem persönlichen kleinen Umkreis alles gut laufen kann. Täte das jeder, dann wäre die Welt in Ordnung. Leider ist es ja viel zu einfach, darüber nachzudenken, was andere falsch machen… aber darauf fallen wir nicht mehr rein, stimmt’s?

5. Oktober 2008

Es herbstelt...



Die Blätter an den Bäumen färben sich rot, gelb und braun. Bevor sie fallen, erfreuen sie uns mit ihren leuchtenden Farben, und die Natur zeigt sich nochmal in ihrer ganzen Pracht.

Aber schließlich werden die Bäume immer kahler und nackter. Die Vögel fliegen in den Süden, und die länger werdenden Nächte erzählen vom nahenden Winter. Abends rückt man zusammen, verbringt Zeit mit sich alleine oder führt gute Gespräche mit lieben Freunden.

Die Verbindung zu anderen Menschen wird vom Sternzeichen der Waage, das jetzt am Himmel steht, symbolisiert.

Eine schöne Affirmation, die die Waage uns schenkt, ist „Ich höre auf meine Gedanken und Gefühle und achte auf mein inneres Gleichgewicht.“

Auf Gefühle und Gedanken achtet auch der Eremit, eine Karte aus dem Tarot. Er steht für Rückzug, Ruhe und Sammlung vor dem Schritt ins Neue. Und er zeigt uns, wie wir den ersten Schritt zur Veränderung angehen können: Mach Dir als erstes bewusst, was Du an Dir ändern möchtest. Was hält Dich davon ab, Zufriedenheit zu erlangen? Welche Gewohnheiten hindern Dich daran, Dein volles Potenzial zu leben? Wer willst du in der Zukunft sein?

Ich wünsche Dir eine bunten und kuschligen Herbst!

30. Juli 2008

Auszeiten





Der Sommer macht gerade Pause.

Eigentlich sein gutes Recht. Sich mal aus­klinken, einfach mal weg sein, das tut doch jedem von uns mal ganz gut.Wie man sieht, können wir damit leben, dass unser Sommer sich für ein paar Tage verabschiedet hat. Genau so, wie auch unsere Kollegen, Freunde, Verwandten und Bekannten damit leben können, wenn wir uns mal eine kleine Auszeit nehmen.

Wer immer für andere da ist, immer zur Verfügung steht, immer seine Pflichten erfüllt, der muss vielleicht erst lernen, an sich zu denken. Niemand möchte gerne als Egoist bezeichnet werden. Aber ist es wirklich so verwerflich, einmal ego­istisch zu sein? Und was ist falsch daran?
Wenn niemand für uns sorgt, dann sorgen wir wenigstens selbst für uns. Kümmern wir uns um unser Wohl, tun wir uns etwas Gutes – dann fällt es uns auch wieder viel leichter, unseren Kindern, unserem Partner, unseren Freunden etwas Gutes zu tun.

Und unser schlechtes Gewissen, wenn wir uns unsere Auszeit nehmen?

Natürlich, wir beschweren uns über den Sommer, der sich einfach verkrümelt hat. Wir schimpfen und jammern. Weil es so kalt ist. Weil wir Dinge vor hatten, die bei die­sem Wetter nicht machbar sind. Aber wir freuen uns auch riesig, wenn der Sommer wieder zurückkehrt! Wir lieben ihn, auch wenn er sich die eine oder andere Auszeit nimmt. Und wir schätzen ihn. Wenn das ganze Jahr Sommer wäre, dann wäre diese Jahreszeit nichts Besonderes mehr.