29. Dezember 2009

Weihnachtstüren in Augsburg

Du erinnerst dich vielleicht an meinen Türen"tick". In Augsburg habe ich Weihnachtstüren gefunden, die möchte ich dir gerne zeigen.



Sind die nicht besonders hübsch?

28. Dezember 2009

Nachweihnachtsentschleunigung

Weihnachten ist vorbei. Ich weiß nicht, ob ich darüber traurig sein oder mich freuen soll. Dieses Jahr ist die Vorweihnachtszeit im Eiltempo an mir vorbei geflitzt, und wenn Schatz und ich uns nicht das erste Adventswochenende frei genommen hätten, um es in Augsburg zu verbringen, dann hätte ich von der heimeligen Adventszeit gar nichts mitbekommen.

Nicht dass ich sie nicht gesehen hätte, die Adventszeit - schließlich habe ich vier Wochen lang auf unserem Weihnachtsmarkt gearbeitet - gesehen habe ich sie durchaus. Aber empfunden? Doch, die leuchtenden Augen der Kinder haben mir jedes Mal das Herz geöffnet, und ich habe mir selbst eine Freude gemacht, indem ich den Kleinen, die an meinem Stand nach einem Geschenk gesucht hatten, extrem günstige "Taschengeldpreise" geboten habe :o) Mit vielen Kunden gab es viel zu Lachen, die meisten sind gut gelaunt, wenn sie den Weihnachtsmarkt besuchen, und mein (trotz Stress) meist lockeres Mundwerk trägt immer wieder zur allgemeinen Erheiterung bei.

Zu Hause blieb leider alles liegen... zehn Stunden täglich zu arbeiten, einschließlich an den Wochenenden, das hinterlässt Spuren. Meine Tochter hat sich um die Wäsche gekümmert, den Einkauf habe ich irgendwie zwischen normale Arbeit und Markt hinein gequetscht. Weihnachtspost habe ich geöffnet, andere nicht immer, und selbst verschickt habe ich auch keine. Backen? Bastelabende? Kerzenschein? Feierabend gegen 22 Uhr, todmüde, noch ein Tee, dann ins Bett. Schatz hat den Einkauf für die Feiertage übernommen, na immerhin haben wir den Einkaufszettel gemeinsam gemacht.

Heiligabend war recht ruhig, dann der erste Feiertag mit meiner Familie, den zweiten mit der Familie von Schatz, gestern dann konnte man fast hören, wie die Uhren von Stunde zu Stunde langsamer und langsamer ticken... ein Spaziergang im Schlossgarten, ein Besuch im Museum, die Nasen ins Schlosslädle gesteckt, gestöbert, gefreut, gelächelt... danach ein feines Essen, nur zu zweit, und ein kuschliger Abend vor dem Fernseher.

Heute ist der erste Tag nach vielen Wochen, an dem ich wirklich, wirklich keine einzige Verpflichtungen habe! Herrjeh, natürlich gäbe es da ein paar Dinge, die ich erledigen sollte (zum Beispiel mal meine liegen gebliebene und immer noch verschlossene Post), aber da ist nichts dabei, das nicht auch noch bis morgen warten könnte.

Heute ist mein offizieller, letzter in diesem Jahr und schwer verdienter Nichts-Tu-Tag! Und an diesem besonderen und ganz persönlichen Tag genieße ich langsam und feierlich die wundervollen Vanillekipferln, die mein Lieblingssohn gebacken und zu Weihnachten mitgebracht hat.

20. Dezember 2009

Der Winter ist da!

Letzte Woche hat es begonnen zu schneien. Dabei hatte der Wetterbericht gar nichts davon gesagt. Eines Morgens ziehe ich den Rollladen im Schlafzimmer hoch und sehe... weiß!

Auf dem Weg zur Arbeit das Übliche „Drama“ des Wintereinbruchs: Ein paar wenige Schneeflocken, und bei einigen Autofahrern bricht die unkontrollierte Panik aus. Winter! Schnee! Huch, ich hab ja noch Sommerreifen drauf! Nicht etwa, dass diese gewissen Verkehrsteilnehmer dann zu Hause bleiben, oder vielleicht ein öffentliches Verkehrsmittel nutzen, nein - sie setzen sich ins Fahrzeug, mischen sich unter den bis dahin noch rollenden Verkehr und bringen diesen zum Erliegen. So benötige ich an diesem Morgen, statt der üblichen zwanzig Minuten, mehr als eine Stunde.

Egal. Es schneit. Der erste Schnee im Jahr, und ich überlege amüsiert, ob ich das alte Ritual zwischen meiner Schwester und mir auch in diesem Winter fort führen soll: Bei der allerersten gesichteten Schneeflocke schellt das Telefon, entweder bei ihr, oder bei mir, je nachdem, welche Schwester die schnellere ist. Die Angerufene hebt den Hörer ab und bekommt völlig ohne Vorwarnung ein herzhaftes „Bei uns schneit’s!!!“ ins Ohr gebrüllt.

Dieser Gedanke muss irgendeinem Ablenkungsmanöver zum Opfer gefallen sein und wühlt sich erst jetzt, beim Schreiben dieser Zeilen, wieder an die Oberfläche. Ich habe sie nicht angerufen. Dieses Jahr stecke ich fest zwischen normaler Arbeit, jobben auf dem Weihnachtsmarkt und vielen anderen Dingen, die in meinen arbeitsreichen Tagen nach Erledigung schreien.

Sie hat auch nicht angerufen. Geht es ihr genauso? Sicher steckt sie genauso im Stress wie ich. Das ist das erste Mal, dass wir dieses Ritual ausfallen lassen, und ich finde das schade.



Ich nehme mir Zeit, noch vor Weihnachten, um einen schönen Abend mit meiner Schwester zu planen. Genau. Vielleicht im Januar. Ganz ohne Zeitdruck. Ich hatte ihr das zum runden Geburtstag im November geschenkt, auch da schon im Zeitstress, mit der Erklärung, dass ich ihr Vorschläge schicken werde, von denen sie sich etwas aussuchen darf. Bis jetzt habe ich das nicht gemacht, ich kam nicht dazu… aber nun zeichnet sich das Ende des Marktes ab. Das bedeutet, ich werde wieder Zeit haben!


Ich freu mich drauf!

10. Dezember 2009




Impressionen vom Weihnachtsmarkt. Völlig zusammenhangslos. Oder doch nicht?

Schaffst du es, einen Zusammenhang zu finden? Der Erste, der einen Kommentar mit brauchbarem Zusammenhang postet, bekommt... ja, was denn... sagen wir, einen virtuellen, aber ziemlich heißen und würzigen Glühwein? :o)

24. November 2009

Lichterzeit



Die graue Herbstzeit ist vorbei - endlich beginnen überall die kleinen Lichtlein zu leuchten, die uns in der Vor-Weihnachtszeit begleiten.

In diesen Tagen beginnen die Weihnachtsmärkte, und auch in Ludwigsburg (bei Stuttgart) ist heute der Start des Barocken Weihnachtsmarktes. Dieser Markt ist wirklich sehens- und besuchenswert: Er findet statt auf dem wunderschönen Marktplatz im Herzen der Stadt, ganz in der Nähe des Schlosses. Allein die Dekorationen der Stadt zur Weihnachtszeit sind eine Augenweide. Aber ich will nicht zuviel verraten... komm einfach mal vorbei und schau dir den Markt selbst an :o) Oder du wirfst einen Blick auf die Website von Ludwigsburg, da gibt es noch mehr Fotos.

(Foto: Stadt Ludwigsburg)

16. November 2009

Sonntag-Spaziergang-Fundstück


Was man bei so einem Spaziergang nicht alles findet, wenn man die Augen offen hält - solche Minihagebutten waren mir bisher nie aufgefallen! Hab mir mal drei Zweiglein gemopst und in die Vase gestellt.

Gestern Abend habe ich dann noch von meiner Mutter einen roten Weihnachtsstern geschenkt bekommen, und die Minihagebutten passen ganz schön zu ihm in den Topf.




Aber vielleicht mach ich mit ihnen doch was ganz anderes... immerhin ist morgen Kranz binden angesagt, und da fällt mir bestimmt noch ne Menge ein.

9. November 2009

Quietsch und Bunt - Kontrastprogramm am Montag


Das muss hier einfach rein, weil quietschbunt - und dann noch ein Candy!

Myriam hat sich eins ausgedacht, ich bin sehr gespannt, was es wird.

Schöne Woche!

8. November 2009

Abendstimmung am Seeschloss Monrepos


Ab und zu muss das sein: Eine Runde Spazieren am Seeschloss Monrepos. Ausnahmsweise ist meine Digi nicht dabei gewesen - alle verfügbaren Akkus sind gerade in der Ladestation. Aber ich hatte ja mein Handy dabei und habe die Abendstimmung mal mit dem kleinen Teil fest gehalten.

4. November 2009

Heute nur ein Foto :o)

Dienstag. Es ist schon wieder Zeit für einen Post zum Thema "Schöne Momente in Herbst und Winter".

Den gestrigen Schmuddeltag vergesse ich einfach, und heute hatte ich meinen Fotoapparat nicht dabei - Batterien leer. Das habe ich vielleicht bedauert! Von meinem Arbeitsplatz aus hatte ich eine grandiose Aussicht auf strahlend weiße, von der Sonne angeleuchteten Bürogebäude vor einem fast schwarzen Regenhimmel. Und der Hammer: Am Himmel strahlte ein durchgehender Regenbogen, der dazu noch sehr nah war!

Ein Bild für Götter, ehrlich. Ich habs gesehen, habs noch im Kopf, und ich hoffe, ich konnte dir das Bild auch in den Kopf setzen :o)

Aber hier kommt noch was Richtiges zum Gucken: Diesen Baum habe ich am Sonntag in Stuttgart-Weilimdorf gesehen. Isser nich das Strahlen selbst?



Und hier noch eine Nahaufnahme - dieses Leuchten muss man einfach gesehen haben:


29. Oktober 2009

Wer schnarcht denn da?


Nachts sind alle Katzen grau, sagt ein Sprichwort. Meine ist sogar tags grau :o) Darf ich vorstellen: Flora, Perser-Karthäuser-Mix, die verfressenste und verschlafenste aller Katzen. Garfield war gestern, heute sitz Flora als personifizierter Vorwurf ganztägig schreiend und jammernd vor dem Fressnapf.

Unsere kuschlige Mitbewohnerin treibt seit 17 Jahren mehr oder weniger ihr Unwesen in unserem Dunstkreis. Als sie jünger war, war sie gerne draußen und hat uns allerhand Getier in die Wohnung geschleppt. Meist konnte ich die Mäuschen und Vögelchen retten, nur ein Mal gab es für eine kleine Feldmaus keine Rettung mehr. Der verängstigte Nager hat sich im Wohnzimmer, kaum dem Katzenmaul entkommen, so gut versteckt, dass wir Tage später nur am Geruch erkennen konnten, wo sich das mittlerweile verendete Tierchen verschanzt hatte.

Alle Haustiere der Nachbarschaft hatten einen Heidenrespekt vor ihr - Madame Flora residierte auf dem Mäuerchen vor dem Haus, und selbst die Dogge des nächsten Nachbarn zog den Schwanz ein, wenn sie die graue Rachegöttin auf ihrem Wachposten entdeckte. Es gab im der ganzen Wohnsiedlung kein Tier, das es mit unserer Katze hätte aufnehmen wollen.

Die wilden Tage sind längst vorbei. Heute liegt Flora meist auf der Fensterbank und beobachtet die große Freiheit durch das Wohnzimmerfenster. Draußen verteidigen jüngere Katzen und Kater ihre Reviere, und unsere Mieze tut gut daran, denen nicht zu begegnen.

Nachdem einer der Hunde sich im letzten Sommer dann doch mal an ihr gerächt hatte, hat sie auch nicht mehr wirklich Spaß am draußen rumstromern. Manchmal packt sie es noch - dann muss sie unbedingt und dringendst mitten in der Nacht raus... aber wenn sie dann vor der Tür steht und ihr die kühle Nachtluft gegen die platte Nase weht, überlegt sie es sich doch anders und verzieht sich wieder auf die Fensterbank. Dort liegt sie den lieben langen Tag, und manchmal hört man sie laut schnarchen.

Dafür ist sie nachts ziemlich wach und weckt uns alle paar Stunden mit Mitleid heischendem Gejammer *seufz* Wenn sie tags doch mal wach ist, kann sie stundenlang nerven, weil sie meist sofort nach ihrer Mahlzeit diese bereits wieder vergessen hat und ja sooo hungrig ist. Kriegen Katzen eigentlich auch Alzheimer?

27. Oktober 2009

Sonnenaufgang - Schöne Momente in Herbst und Winter


Das war unser heutiger Sonnenaufgang.

Nix unter Nebel verstecktes, nix dahergeschlichenes - nein, mit Pauken und Trompeten frisch durch die Wolken in den Morgenhimmel hineingeplatzt. Diese Power hätte ich heute auch gerne aufgebracht, aber so ganz ist mir das nicht gelungen. Schließlich wusste ich heute früh schon, wie viel Arbeit der heutige Tag mir bringen würde. Mit so einer lichtvollen Begleitung kann man aber einiges wuppen, stimmt's?

21. Oktober 2009

Herbsttag - R. M. Rilke


Ich mag die Gedichte von Rilke, auch wenn mich manchmal die Vermutung beschleicht, der Herr könne womöglich schwermütig gewesen sein. Egal. Manchmal muss Platz für Traurigkeit sein. Und dann - es ist nicht immer ein Zeichen von Depression, wenn man alleine spazieren geht :o)


20. Oktober 2009

Wettervariationen

Schöne Momente sind nicht nur im Sommer erlebbar. Auch die derzeitige Wetterlage macht irgendwie Freude! Das sind zurzeit meine morgendlichen Eindrücke, auch wenn man nicht sonderlich viel sieht - aber vielleicht ist gerade das das Spannende daran.



Dächer in der Stadt. Auf diesem hier steht ein alter Glockenturm, der bis heute den Arbeitern und Angestellten der Firma zu Arbeitsbeginn, Pausen und Feierabend läutet. Früher hat der Pförtner die Aufgabe gehabt, pünktlich zu läuten, heute übernimmt diese Aufgabe irgendein zuverlässiger Mechanismus. Den Pförtner gibt es immer noch, aber er darf heute entspannt lauschen und sich anderen Aufgaben widmen.



Das Schöne am digitalen Knipsen ist doch, dass man einfach so herumfotografieren und großzügig Motive sammeln kann, und zu Hause am PC wählt man die schönsten Fotos zum Bearbeiten aus. Dabei sieht man die Dinge mit ganz anderen Augen. An vielen schönen Ansichten fährt man morgens doch noch ziemlich verschlafen vorbei, oder? Gut, dass ich sie heute mal festgehalten habe :o)



Eine Wiese voller Raureif in der Nähe der Autobahnauffahrt. Sieht irgendwie pelzig aus...



Die Baumwipfel sind dieser Tage sehr unterschiedlich. In nackten Bäumen sieht man die verlassenen Vogelnester.



Und hier sind sie endlich - meine bunten Blätter! Im Lauf des Vormittags scheint die Sonne mit all ihrer Kraft und bringt sie zum Leuchten. Ein goldener Oktobertag.

Und morgen früh darf ich wieder Autoscheibe freikratzen :o)

18. Oktober 2009

Blogschnapszahl :o)

Heute abend um 20:50 Uhr zeigte mein Besucherzähler die Zahl

1.111

an. Ist das einen Post wert? Ich glaube ja!

15. Oktober 2009

Abendlicher Herbsthimmel


Das ist der heutige Sonnenuntergang. Ist er nicht schön?

Die vielen Wolken könnten uns sagen, dass sie uns heue Nacht ein bisschen wärmer halten als die beiden letzten Nächte.


Ich hoffe, du kannst die Bilder genau so sehen wie ich - ich bearbeite meine Fotos am LapTop, und der hat viel mehr Licht als ein normaler Monitor.

Ich glaub, ich hab die Fotos gerade rechtzeitig gemacht... gerade hab ich sie hochgeladen, und draußen ist es schon stockdunkel. Im Herbst wird es nicht Nacht, nein, die Nacht bricht plötzlich herein. Einmal wegsehen, schon hat sich die Sonne vom Acker gemacht ;o)

13. Oktober 2009

Friertag - mein Beitrag zu Katinka's Herbstprojekt

Meinen Kalender ziert heute ein rotes Kreuz. Ich konnte es nicht verhindern, heute war es soweit: Das Thermometer zeigte heute früh ganze 4 Grad - vier! Also musste die gefütterte Jacke her. Mit der Jeansjacke rausgehen, hätte heute bestimmt fatale Folgen gehabt. Schnupfen, Husten, was weiß ich noch alles. Sicher ist sicher, deshalb heute die Gefütterte. Ok, immerhin hab ich nicht den langen Mantel angezogen, so kam ich wenigstens nicht ganz so verfroren rüber.

Dabei durfte ich gestern noch im Radio vom Herbst schwärmen: Kuschelzeit, bunte Blätter! Der Moderator hat ganz trocken gemeint, die Blätter seien nicht bunt, die seien tot. Pah! Banause! Ich freu mich ganz ehrlich drauf, durch riesige Blätterhaufen zu spazieren. Von mir aus auch mit Winterjacke. Diese Kleinigkeit stört mich überhaupt nicht. Nur dass es jetzt schon sein muss... wo wir doch letzte Woche noch bei fast 30 Grad geschwitzt haben.

Na gut, ich gestehe, dass ich gestern Abend auch die Heizung angedreht habe. Und mir einen Pfefferminztee gekocht habe. Dass ich mit meiner kuschligen Fleecedecke auf der Couch gelegen bin und einen schönen Film geguckt habe. Und ja, ich gebe zu, dass ich schließlich eine wohlig warme Wärmflasche mit ins Bett genommen habe.

Und wenn ich ganz ganz ehrlich bin, finde ich es ziemlich spannend, ob die Wettervorhersage wirklich recht hat und wir bald Schnee bekommen... irgendwo in Österreich, glaub ich, hat es schon 30 cm davon gegeben. Ich liebe Schnee, ich liebe den Winter mit seiner knackigen Kälte - aber vorher möchte ich die bunte Farbenpracht des Herbstes auskosten. Bitte!


Wetter kann man sich nicht aussuchen. Aber man kann ja mal ein paar Wünsche losschicken :o)

4. Oktober 2009

Hallo Herbst!

So, es ist so weit: Der Herbst ist da!

Gestern hat es noch sommerlich ausgesehen. Die Sonne hat warm gescheint, die Luft war warm und angenehm. Ab und zu gab es einen Windstoß, der ein paar wenige Blätter von den Bäumen gepustet hat. Nix Ernstes :o)

Wir haben einen kleinen Ausflug gemacht. Erst ging es zur Burg Stettenfels. Die liegt in der Nähe von Heilbronn, im Schwäbischen. Da haben wir gleich zwei Brautpaare getroffen und uns über jede Menge Rosen gefreut. Anschließend haben wir uns das historische Zentrum von Schiller's Geburtsstadt Marbach angeschaut.



Heute war es anders: Schon der Morgen war gar nicht einladend, gar nicht hell, gar nicht blau-weiß. Der Vormittag hat uns ganz schön was geblasen - ich musste sogar meine Kräutertöpfe in Sicherheit bringen, weil der starke Wind sie sonst womöglich samt dem Topf vom Balkon gepustet hätte. Wahrscheinlich muss ich bald sowieso alle meine Pflanzen ins Haus holen, aber es ist jeden Herbst das Gleiche: Ich mag mich nicht trennen, weil sie halt doch noch so schön blühen.


Wie lange wird es dauern, bis die verbliebenen Blätter sich bunt färben? Eine Woche? Zwei? Wenige Tage? Ich bin gespannt! Auf jeden Fall freu ich mich auf meinen ersten Laub-Raschel-Spaziergang!

13. September 2009

Tschüss, Sommer!


Du hast mir sehr gefallen. Bist ja dieses Jahr ziemlich spät eingetroffen, aber trotzdem hast Du mir viel Freude gebracht. Ich durfte viele fremde Orte entdecken, viele Eindrücke erleben, mich ganz oft über Unerwartetes freuen.

"Besuche ein Mal im Jahr einen Ort, an dem Du noch nie gewesen bist!", sagt der Dalai Lama. Ich finde, das ist ein guter Rat. Zu Hause kann man seinen Horizont zwar auch erweitern, aber woanders macht das viel mehr Spaß.

In Lübeck konnte ich die wunderschöne Altstadt von oben und das Holstentor live betrachten, das ich bisher nur vom 50-Mark-Schein kannte.

In Speyer beeindruckte mich nicht nur der gigantische Dom, sondern auch das kräftige und schmackhafte Bier im Domhof, die Umgebung, der Sonnenschein und einmal mehr das umfangreiche geschichtliche Wissen meines wundervollen Mannes.

In Heidelberg habe ich mich drüber amüsiert, wie eine Hochzeitsgesellschaft dem kräftigen Wind trotzte.

Im Wormser Dom war ich ganz benommen vom vielen Weihrauch, der in der Luft lag.

Absolut hingerissen war ich vom Schweriner Schloss!

Das leider nur alle zwei Jahre statt findende Bürgerfest in Regensburg kann ich nicht beschreiben, man muss einfach dort gewesen sein. Witzig und total unerwartet, dass man bei so einem Ausflug auch noch lange nicht gesehene Freunde trifft :o)

In Angelbachtal habe ich empfunden, wie es im Mittelalter zugegangen sein muss und habe libanesisches Gebäck probiert – sooo lecker!

Verabschieden muss ich mich nicht nur vom Sommer, sondern auch von meinen Lieblingsschuhen. Sie haben mich lange begleitet, aber jetzt im September konnten sie der Belastung nicht mehr Stand halten :o) Schade. Kannst du dir vorstellen, wie es aussieht, wenn an weißen Slippern seitlich der Zeh rausschaut? :o)))

Ich werde mir neue Schuhe kaufen.

31. August 2009

Und immer wieder... Sonnenblumen!



Sonnenblumen. Botschafterinnen des Sommers und der guten Laune.

Groß und aufrecht stehen sie da. Der Sommerwind, der mitunter recht heftig über die Felder bläst, kann ihnen nichts anhaben - sie wiegen sich einfach mit dem Rhytmus der Böen und haben ihren Spaß dabei.



Das satte Gelb ihrer Blütenblätter, der kräftige Stamm, die großen Blätter vermitteln ein Gefühl der Freude. Ich glaube, die Sonnenblume steht für alle Mütter dieser Welt - sie steht fest verankert, ist trotzdem beweglich, und sie strahlt Wärme und Zuversicht aus. Kleine Ranken dürfen sich an ihr fest halten und mit ihrer Hilfe empor wachsen.

Das Schönste an ihr aber ist, dass sie ihren Kopf hoch erhoben trägt und ihr schönes Gesicht der Sonne zu wendet. Es scheint, als gäbe es nichts, was sie erschüttern kann.


27. August 2009

Gute Nachrichten

Heute Abend hatte ich die Idee, mich mal auf die Suche nach besonderen Nachrichten zu machen: Nach guten Nachrichten! Schon hatte ich damit gerechnet, dass die Suche lang werden würde... aber... gleich beim ersten Klick hab ich eine tolle Seite gefunden: Good News heißt sie, und hier kannst Du sie anklicken!

Warum eigentlich finden wir in unseren Alltagsmedien immer nur so viele schlechte Nachrichten? Ich bin doch sicher nicht der einzige Mensch, der sich über gute Nachrichten viel mehr freut, als über die ewigen Katastrophen, die uns da täglich präsentiert werden. Ich möchte meine Aufmerksamkeit nicht andauernd auf Negatives richten müssen. Natürlich gehören schlechte Nachrichten auch zum Leben... aber doch nicht NUR. So viel Schönes passiert jeden Tag - warum dürfen wir sowas nicht auch erfahren?

Was ist mit Dir? Was möchtest du lieber hören: Gute oder schlechte Nachrichten?
Worauf richtest DU Deine Aufmerksamkeit?

24. August 2009

Mein Meer



Gibt es eigentlich etwas Schöneres, als abends am Strand zu sein, wenn sich die anderen Touristen auf den Weg ins Hotel, in die Ferienwohnung oder auf den Campingplatz machen, den milden Abendwind zu spüren und hinaus aufs Meer zu schauen?

Wenn ich die Augen schließe, versuche ich, mir vorzustellen, dass ich wirklich dort bin, wo ich letztes Jahr dieses Foto gemacht habe. Das fällt mir leichter, wenn ich draußen auf dem Balkon bin und tatsächlich die milde Abendwärme fühle... ich stelle mir vor, das Geräusch der vorbei fahrenden Autos verwandelt sich zum Rauschen des Meeres. Ich schaue in den blauen Himmel, und wenn ich Glück habe, sehe ich ganz weit oben ein Flugzeug vorbei fliegen... dann kann ich tatsächlich meine Umgebung ausklammern und bin auf einmal wieder am Strand.

Vielleicht klappt es ja, dass ich noch ganz kurzfristig ans Meer fahren kann. Vielleicht auch nicht. Um so mehr werde ich mich freuen, wenn ich nächstes Jahr in Urlaub fahre - mein Meer ist bestimmt wieder dort und freut sich auch auf mich :o)


16. August 2009

Buntes am Straßenrand



Schon seit einigen Tagen möchte ich endlich mal das Gladiolenfeld fotografieren, an dem ich ab und zu vorbei komme. Mal war es zu spät, mal zu früh, mal hatte ich den Fotoapparat nicht dabei, aber heute Abend hat es gepasst. Viele Gladiolen haben schon ihre Käufer gefunden, aber das Feld ist sehr groß, und es sind immer noch genug Blumen zum Fotografieren übrig.



Sind das Farben? Ich freue mich immer so, wenn ich an dem Feld vorbei komme! Neulich bekam ich sogar einen riesigen Strauß geschenkt - sie halten ziemlich lang, und jeden Tag öffnen sich neue Blüten. Eigentlich sind mir die Blumen im Blog lieber... sie verblühen nie, und ich kann sie immer sehen, wenn ich Lust dazu habe :o)

13. August 2009

Buntes von Kinderhand



Heute morgen bin ich bei Regen aufgestanden. Der Himmel war grau und voller dicker Wolken, aber als ich auf den Balkon ging und in den ebenfalls ziemlich grauen Hof hinunter sah, musste ich lächeln: Die kleine Nachbarstochter hat mitten hinein eine riesengroße freundliche Blume gemalt. Und die große runde Blume hat sogar noch ein kleines zartes Blümchen an der Hand. Nun haben ja Blumen keine Hände, aber kleine Mädchen haben halt seeehr viel Fantasie :o)

Wie schön, dass dieses kleine Mädchen mit dem sonnigen Gemüt in unserem Haus wohnt!

12. August 2009

Türen




Türen gehören zu meinen absoluten Lieblings-Fotomotiven. In jeder Stadt halte ich Ausschau nach ihnen, und ganz oft finde ich wunderschöne Exemplare. Wie gut, dass ich meinen Fotoapparat immer zur Hand habe!


Es gibt so viele unterschiedliche Typen, am allerliebsten sind mir die ganz alten – die haben schon unzählige Menschen kommen und gehen sehen und könnten uns Geschichten von großer Freude, aber auch von großem Leid, erzählen.


Oft habe ich mich gefragt, was meine Leidenschaft für Türen eigentlich bedeutet. Würde ich Psychologen fragen, bekäme ich sicher mehrere Interpretationen – je nachdem, mit welcher Lehre sich der jeweilige Psychologe befasst. Was ein Verfechter der Freud’schen Theorien sagen würde, kann ich mir vorstellen, das behalte ich mal breit grinsend für mich. Lieber stelle ich meine ganz persönlichen Gedanken vor:


Türen, die sich geschlossen haben, bleiben oft für alle Zeiten zu. Das tut manchmal weh, manchmal macht es traurig, manchmal kann man auch (im Nachhinein) froh sein, wenn sich eine geschlossen hat. Dafür öffnen sich andere, aber man muss schon ganz genau hinschauen: Vielleicht geht irgendwo nur ein winziger Spalt auf… ein klitzekleiner Lichtstrahl schlüpft hindurch, und wenn man just in diesem Moment zu sehr damit beschäftigt ist, über das eigene Unglück nachzudenken, dann könnte es passieren, dass man eine wunderbare Gelegenheit verpasst.


Türmotive (v. li. nach re.): Konstanz, Lüneburg, Konstanz

1. August 2009

Leben...


... findet überall statt.

... ist wie Löwenzahn.

... findet immer eine Plattform.

... ist bunt.


Wichtig ist, dass man das nutzt, was einem zur Verfügung steht - und das Beste draus macht!


31. Juli 2009

Weizenfeld


Neulich beim Spaziergang über üppige Julifelder.

30. Juli 2009

Biologisches



Wissenschaftler haben berechnet, dass Hummeln
aufgrund ihres Körperbaus gar nicht fliegen können.
Na Gott sei Dank wissen das die
munteren kleinen Sumser nicht.

30. Juni 2009

Kleiner Erziehungsratgeber: Eigenlob stinkt!



Also immer schön bescheiden bleiben. So wie das winzig kleine und fast unsichtbare Veilchen, das ja so viel sympathischer ist als die „stolze Rose, die immer bewundert sein will“. Steht wortwörtlich so in meinem Poesiealbum.

Die Rose stinkt also auch? Genau wie das Eigenlob? Na, zumindest ist sie unbequem. Sie hat nämlich ordentliche Stacheln, die ganz schön weh tun können, wenn man sie zu grob anfasst. Und will sie denn wirklich bewundert werden? Ist es nicht eher so, dass sie eben einfach bewundert wird, weil sie einfach so eine wundervolle Blume ist?

Ich stelle immer wieder traurig fest, dass Menschen, die sich auf einen Arbeitsplatz bewerben, sich leider oft ihre Chancen vergeben, weil sie dieses Sprichwort mit dem Eigenlob berücksichtigen. Man bleibt zurückhaltend, möchte auf keinen Fall als Angeber oder aufdringlich gelten. Und es wird noch schlimmer: Nicht nur, dass diese brav eingehaltene Zurückhaltung manche Menschen im Moos (neben den Veilchen) festhält, nein – frage ich manche Leute nach ihren Vorzügen und Stärken, dann geht das große Grübeln los. Nur komisch, dass meine Frage nach den Schwächen oft so flüssig und zügig beantwortet wird.

Gibt Dir das nicht auch zu Denken?

Ich freue mich immer wieder, wenn ich bei einem Coaching jemandem dabei helfen kann, die Sache mit dem Eigenlob ein für alle Mal abzuhaken und sich bewusst zu werden, was er seinem künftigen Arbeitgeber zu bieten hat. Und vor allem, dass er etwas zu bieten hat! Es genügt nicht, ein tolles Bewerbungsschreiben zu erstellen, man sollte das, was da drin steht, im Vorstellungsgespräch auch glaubhaft vertreten können. Das gelingt am besten mit einem guten Selbstwertgefühl.

Ich möchte Dir ein anderes, viel schöneres Sprichwort anbieten:

Man soll sein Licht nicht unter den Scheffel stellen.

Und – keine Angst vor Neidern!