31. August 2009

Und immer wieder... Sonnenblumen!



Sonnenblumen. Botschafterinnen des Sommers und der guten Laune.

Groß und aufrecht stehen sie da. Der Sommerwind, der mitunter recht heftig über die Felder bläst, kann ihnen nichts anhaben - sie wiegen sich einfach mit dem Rhytmus der Böen und haben ihren Spaß dabei.



Das satte Gelb ihrer Blütenblätter, der kräftige Stamm, die großen Blätter vermitteln ein Gefühl der Freude. Ich glaube, die Sonnenblume steht für alle Mütter dieser Welt - sie steht fest verankert, ist trotzdem beweglich, und sie strahlt Wärme und Zuversicht aus. Kleine Ranken dürfen sich an ihr fest halten und mit ihrer Hilfe empor wachsen.

Das Schönste an ihr aber ist, dass sie ihren Kopf hoch erhoben trägt und ihr schönes Gesicht der Sonne zu wendet. Es scheint, als gäbe es nichts, was sie erschüttern kann.


27. August 2009

Gute Nachrichten

Heute Abend hatte ich die Idee, mich mal auf die Suche nach besonderen Nachrichten zu machen: Nach guten Nachrichten! Schon hatte ich damit gerechnet, dass die Suche lang werden würde... aber... gleich beim ersten Klick hab ich eine tolle Seite gefunden: Good News heißt sie, und hier kannst Du sie anklicken!

Warum eigentlich finden wir in unseren Alltagsmedien immer nur so viele schlechte Nachrichten? Ich bin doch sicher nicht der einzige Mensch, der sich über gute Nachrichten viel mehr freut, als über die ewigen Katastrophen, die uns da täglich präsentiert werden. Ich möchte meine Aufmerksamkeit nicht andauernd auf Negatives richten müssen. Natürlich gehören schlechte Nachrichten auch zum Leben... aber doch nicht NUR. So viel Schönes passiert jeden Tag - warum dürfen wir sowas nicht auch erfahren?

Was ist mit Dir? Was möchtest du lieber hören: Gute oder schlechte Nachrichten?
Worauf richtest DU Deine Aufmerksamkeit?

24. August 2009

Mein Meer



Gibt es eigentlich etwas Schöneres, als abends am Strand zu sein, wenn sich die anderen Touristen auf den Weg ins Hotel, in die Ferienwohnung oder auf den Campingplatz machen, den milden Abendwind zu spüren und hinaus aufs Meer zu schauen?

Wenn ich die Augen schließe, versuche ich, mir vorzustellen, dass ich wirklich dort bin, wo ich letztes Jahr dieses Foto gemacht habe. Das fällt mir leichter, wenn ich draußen auf dem Balkon bin und tatsächlich die milde Abendwärme fühle... ich stelle mir vor, das Geräusch der vorbei fahrenden Autos verwandelt sich zum Rauschen des Meeres. Ich schaue in den blauen Himmel, und wenn ich Glück habe, sehe ich ganz weit oben ein Flugzeug vorbei fliegen... dann kann ich tatsächlich meine Umgebung ausklammern und bin auf einmal wieder am Strand.

Vielleicht klappt es ja, dass ich noch ganz kurzfristig ans Meer fahren kann. Vielleicht auch nicht. Um so mehr werde ich mich freuen, wenn ich nächstes Jahr in Urlaub fahre - mein Meer ist bestimmt wieder dort und freut sich auch auf mich :o)


16. August 2009

Buntes am Straßenrand



Schon seit einigen Tagen möchte ich endlich mal das Gladiolenfeld fotografieren, an dem ich ab und zu vorbei komme. Mal war es zu spät, mal zu früh, mal hatte ich den Fotoapparat nicht dabei, aber heute Abend hat es gepasst. Viele Gladiolen haben schon ihre Käufer gefunden, aber das Feld ist sehr groß, und es sind immer noch genug Blumen zum Fotografieren übrig.



Sind das Farben? Ich freue mich immer so, wenn ich an dem Feld vorbei komme! Neulich bekam ich sogar einen riesigen Strauß geschenkt - sie halten ziemlich lang, und jeden Tag öffnen sich neue Blüten. Eigentlich sind mir die Blumen im Blog lieber... sie verblühen nie, und ich kann sie immer sehen, wenn ich Lust dazu habe :o)

13. August 2009

Buntes von Kinderhand



Heute morgen bin ich bei Regen aufgestanden. Der Himmel war grau und voller dicker Wolken, aber als ich auf den Balkon ging und in den ebenfalls ziemlich grauen Hof hinunter sah, musste ich lächeln: Die kleine Nachbarstochter hat mitten hinein eine riesengroße freundliche Blume gemalt. Und die große runde Blume hat sogar noch ein kleines zartes Blümchen an der Hand. Nun haben ja Blumen keine Hände, aber kleine Mädchen haben halt seeehr viel Fantasie :o)

Wie schön, dass dieses kleine Mädchen mit dem sonnigen Gemüt in unserem Haus wohnt!

12. August 2009

Türen




Türen gehören zu meinen absoluten Lieblings-Fotomotiven. In jeder Stadt halte ich Ausschau nach ihnen, und ganz oft finde ich wunderschöne Exemplare. Wie gut, dass ich meinen Fotoapparat immer zur Hand habe!


Es gibt so viele unterschiedliche Typen, am allerliebsten sind mir die ganz alten – die haben schon unzählige Menschen kommen und gehen sehen und könnten uns Geschichten von großer Freude, aber auch von großem Leid, erzählen.


Oft habe ich mich gefragt, was meine Leidenschaft für Türen eigentlich bedeutet. Würde ich Psychologen fragen, bekäme ich sicher mehrere Interpretationen – je nachdem, mit welcher Lehre sich der jeweilige Psychologe befasst. Was ein Verfechter der Freud’schen Theorien sagen würde, kann ich mir vorstellen, das behalte ich mal breit grinsend für mich. Lieber stelle ich meine ganz persönlichen Gedanken vor:


Türen, die sich geschlossen haben, bleiben oft für alle Zeiten zu. Das tut manchmal weh, manchmal macht es traurig, manchmal kann man auch (im Nachhinein) froh sein, wenn sich eine geschlossen hat. Dafür öffnen sich andere, aber man muss schon ganz genau hinschauen: Vielleicht geht irgendwo nur ein winziger Spalt auf… ein klitzekleiner Lichtstrahl schlüpft hindurch, und wenn man just in diesem Moment zu sehr damit beschäftigt ist, über das eigene Unglück nachzudenken, dann könnte es passieren, dass man eine wunderbare Gelegenheit verpasst.


Türmotive (v. li. nach re.): Konstanz, Lüneburg, Konstanz

1. August 2009

Leben...


... findet überall statt.

... ist wie Löwenzahn.

... findet immer eine Plattform.

... ist bunt.


Wichtig ist, dass man das nutzt, was einem zur Verfügung steht - und das Beste draus macht!