12. August 2009

Türen




Türen gehören zu meinen absoluten Lieblings-Fotomotiven. In jeder Stadt halte ich Ausschau nach ihnen, und ganz oft finde ich wunderschöne Exemplare. Wie gut, dass ich meinen Fotoapparat immer zur Hand habe!


Es gibt so viele unterschiedliche Typen, am allerliebsten sind mir die ganz alten – die haben schon unzählige Menschen kommen und gehen sehen und könnten uns Geschichten von großer Freude, aber auch von großem Leid, erzählen.


Oft habe ich mich gefragt, was meine Leidenschaft für Türen eigentlich bedeutet. Würde ich Psychologen fragen, bekäme ich sicher mehrere Interpretationen – je nachdem, mit welcher Lehre sich der jeweilige Psychologe befasst. Was ein Verfechter der Freud’schen Theorien sagen würde, kann ich mir vorstellen, das behalte ich mal breit grinsend für mich. Lieber stelle ich meine ganz persönlichen Gedanken vor:


Türen, die sich geschlossen haben, bleiben oft für alle Zeiten zu. Das tut manchmal weh, manchmal macht es traurig, manchmal kann man auch (im Nachhinein) froh sein, wenn sich eine geschlossen hat. Dafür öffnen sich andere, aber man muss schon ganz genau hinschauen: Vielleicht geht irgendwo nur ein winziger Spalt auf… ein klitzekleiner Lichtstrahl schlüpft hindurch, und wenn man just in diesem Moment zu sehr damit beschäftigt ist, über das eigene Unglück nachzudenken, dann könnte es passieren, dass man eine wunderbare Gelegenheit verpasst.


Türmotive (v. li. nach re.): Konstanz, Lüneburg, Konstanz

Kommentare:

  1. Du hast so recht! Besser Ausschau halten nach Positivem als sich in negativen Gedanken zu verlieren.

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  2. Schööön! Ich liebe Türen auch so!

    Muss mal meine Fotos sichten...

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