29. Dezember 2009

Weihnachtstüren in Augsburg

Du erinnerst dich vielleicht an meinen Türen"tick". In Augsburg habe ich Weihnachtstüren gefunden, die möchte ich dir gerne zeigen.



Sind die nicht besonders hübsch?

28. Dezember 2009

Nachweihnachtsentschleunigung

Weihnachten ist vorbei. Ich weiß nicht, ob ich darüber traurig sein oder mich freuen soll. Dieses Jahr ist die Vorweihnachtszeit im Eiltempo an mir vorbei geflitzt, und wenn Schatz und ich uns nicht das erste Adventswochenende frei genommen hätten, um es in Augsburg zu verbringen, dann hätte ich von der heimeligen Adventszeit gar nichts mitbekommen.

Nicht dass ich sie nicht gesehen hätte, die Adventszeit - schließlich habe ich vier Wochen lang auf unserem Weihnachtsmarkt gearbeitet - gesehen habe ich sie durchaus. Aber empfunden? Doch, die leuchtenden Augen der Kinder haben mir jedes Mal das Herz geöffnet, und ich habe mir selbst eine Freude gemacht, indem ich den Kleinen, die an meinem Stand nach einem Geschenk gesucht hatten, extrem günstige "Taschengeldpreise" geboten habe :o) Mit vielen Kunden gab es viel zu Lachen, die meisten sind gut gelaunt, wenn sie den Weihnachtsmarkt besuchen, und mein (trotz Stress) meist lockeres Mundwerk trägt immer wieder zur allgemeinen Erheiterung bei.

Zu Hause blieb leider alles liegen... zehn Stunden täglich zu arbeiten, einschließlich an den Wochenenden, das hinterlässt Spuren. Meine Tochter hat sich um die Wäsche gekümmert, den Einkauf habe ich irgendwie zwischen normale Arbeit und Markt hinein gequetscht. Weihnachtspost habe ich geöffnet, andere nicht immer, und selbst verschickt habe ich auch keine. Backen? Bastelabende? Kerzenschein? Feierabend gegen 22 Uhr, todmüde, noch ein Tee, dann ins Bett. Schatz hat den Einkauf für die Feiertage übernommen, na immerhin haben wir den Einkaufszettel gemeinsam gemacht.

Heiligabend war recht ruhig, dann der erste Feiertag mit meiner Familie, den zweiten mit der Familie von Schatz, gestern dann konnte man fast hören, wie die Uhren von Stunde zu Stunde langsamer und langsamer ticken... ein Spaziergang im Schlossgarten, ein Besuch im Museum, die Nasen ins Schlosslädle gesteckt, gestöbert, gefreut, gelächelt... danach ein feines Essen, nur zu zweit, und ein kuschliger Abend vor dem Fernseher.

Heute ist der erste Tag nach vielen Wochen, an dem ich wirklich, wirklich keine einzige Verpflichtungen habe! Herrjeh, natürlich gäbe es da ein paar Dinge, die ich erledigen sollte (zum Beispiel mal meine liegen gebliebene und immer noch verschlossene Post), aber da ist nichts dabei, das nicht auch noch bis morgen warten könnte.

Heute ist mein offizieller, letzter in diesem Jahr und schwer verdienter Nichts-Tu-Tag! Und an diesem besonderen und ganz persönlichen Tag genieße ich langsam und feierlich die wundervollen Vanillekipferln, die mein Lieblingssohn gebacken und zu Weihnachten mitgebracht hat.

20. Dezember 2009

Der Winter ist da!

Letzte Woche hat es begonnen zu schneien. Dabei hatte der Wetterbericht gar nichts davon gesagt. Eines Morgens ziehe ich den Rollladen im Schlafzimmer hoch und sehe... weiß!

Auf dem Weg zur Arbeit das Übliche „Drama“ des Wintereinbruchs: Ein paar wenige Schneeflocken, und bei einigen Autofahrern bricht die unkontrollierte Panik aus. Winter! Schnee! Huch, ich hab ja noch Sommerreifen drauf! Nicht etwa, dass diese gewissen Verkehrsteilnehmer dann zu Hause bleiben, oder vielleicht ein öffentliches Verkehrsmittel nutzen, nein - sie setzen sich ins Fahrzeug, mischen sich unter den bis dahin noch rollenden Verkehr und bringen diesen zum Erliegen. So benötige ich an diesem Morgen, statt der üblichen zwanzig Minuten, mehr als eine Stunde.

Egal. Es schneit. Der erste Schnee im Jahr, und ich überlege amüsiert, ob ich das alte Ritual zwischen meiner Schwester und mir auch in diesem Winter fort führen soll: Bei der allerersten gesichteten Schneeflocke schellt das Telefon, entweder bei ihr, oder bei mir, je nachdem, welche Schwester die schnellere ist. Die Angerufene hebt den Hörer ab und bekommt völlig ohne Vorwarnung ein herzhaftes „Bei uns schneit’s!!!“ ins Ohr gebrüllt.

Dieser Gedanke muss irgendeinem Ablenkungsmanöver zum Opfer gefallen sein und wühlt sich erst jetzt, beim Schreiben dieser Zeilen, wieder an die Oberfläche. Ich habe sie nicht angerufen. Dieses Jahr stecke ich fest zwischen normaler Arbeit, jobben auf dem Weihnachtsmarkt und vielen anderen Dingen, die in meinen arbeitsreichen Tagen nach Erledigung schreien.

Sie hat auch nicht angerufen. Geht es ihr genauso? Sicher steckt sie genauso im Stress wie ich. Das ist das erste Mal, dass wir dieses Ritual ausfallen lassen, und ich finde das schade.



Ich nehme mir Zeit, noch vor Weihnachten, um einen schönen Abend mit meiner Schwester zu planen. Genau. Vielleicht im Januar. Ganz ohne Zeitdruck. Ich hatte ihr das zum runden Geburtstag im November geschenkt, auch da schon im Zeitstress, mit der Erklärung, dass ich ihr Vorschläge schicken werde, von denen sie sich etwas aussuchen darf. Bis jetzt habe ich das nicht gemacht, ich kam nicht dazu… aber nun zeichnet sich das Ende des Marktes ab. Das bedeutet, ich werde wieder Zeit haben!


Ich freu mich drauf!

10. Dezember 2009




Impressionen vom Weihnachtsmarkt. Völlig zusammenhangslos. Oder doch nicht?

Schaffst du es, einen Zusammenhang zu finden? Der Erste, der einen Kommentar mit brauchbarem Zusammenhang postet, bekommt... ja, was denn... sagen wir, einen virtuellen, aber ziemlich heißen und würzigen Glühwein? :o)