12. September 2011

Gartenglück in der Toskana

Ich habe selbst mehrere Jahre in der Toskana gelebt. Eine meiner schönsten Erinnerungen ist mein Garten, den ich damals hatte.

Ich weiß nicht, ob die Italiener sich jemals wirklich bewusst sind, welch ein Glück sie haben, was ihre Gärten an geht. Ich kann das sicher schätzen, weil ich den Vergleich habe, weil ich weiß, wie anstrengend es ist, manche Pflanzen durch den oft verregneten Sommer und den eisigen deutschen Winter zu bringen. In der Toskana wachsen die Dinge einfach so, ohne dass man sich intensiver kümmern muss.

Ich vergesse nie den Tag, als mein damaliger Schwiegervater mich besuchte und mir Stöckchen aus Rosenholz mitbrachte, die er frisch geschnitten hatte. Er steckte sie wortlos in den Boden, und nach einem schweigend genossenen Caffé ging er wieder nach Hause. Ich betrachtete die Stöckchen und fragte mich, was das wohl werden würde.

Monate später standen in meinem Garten riesige Rosenbüsche, die in einem wunderschönen Rosaton üppig blühten.

Auch im Garten meiner Freundin grünt und blüht es, dass es eine wahre Pracht ist. Meine derzeitigen Favoriten sind die Granatäpfel, die zurzeit in hellen Grün- und Rottönen leuchten.


1 Kommentar:

  1. Ja, im Süden gedeiht alles besser, schneller und leichter. Sofern man mit etwas Wasser nachhilft.

    Ich habe gerade die - aus meiner Sicht - sehr gelungenen Spiegelreflex- Urlaubsbilder meines Mannes auf dem Blog online gestellt (1.Teil - Pflanzen wird es auch noch geben). Vielleicht magst Du mal vorbei gucken? Er ist schon ganz gespannt auf Euer fachmännisches Urteil.

    LG Sunstorm

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