31. Dezember 2011

Gedanken zum Jahresende

Heute ist der letzte Tag des Jahres. Da kann man schon mal so eine Art Inventur machen und überdenken, was im letzten Jahr so los war.

Habe ich im vergangenen Jahr genug gelebt? Alles gesehen - getan - erfahren - erlebt, was mein Herz gewünscht hatte?
Habe ich gegeben, was nötig - wichtig - wertvoll war?

Wie viele faule Kompromisse bin ich eingegangen - und habe somit verhindert, wirklich zufrieden zu sein?

Wie oft habe ich meine Bedürfnisse hinten an gestellt? Wie oft war der Grund dafür ein guter? Wie oft war es Bequemlichkeit?

Wieviele wirkliche Freunde habe ich? Wie viele falsche?

Wie oft war ich mutig?

Wie oft war ich feige?

Lebe ich wirklich so, wie es mir gut tut? Und was muss ich im kommenden Jahr ändern, damit es besser wird?

30. Dezember 2011

Freitagsfüller 30. Dezember

1.  Vorsätze nehme ich mir grundsätzlich KEINE - so bleibt der fast schon vorprogrammierte Frust aus, wenn ich etwas nicht geschafft habe
 

2.  Muss man denn ausgerechnet am Silvesterabend feiern, obwohl man vielleicht gar keine Lust hat?
 

3.  Mein schönstes Weihnachtsgeschenk war, dass meine Tochter und ihr Freund mit uns gefeiert haben.


4.  Ja, ich bin manchmal unbequem - ich sage durchaus, was ich denke und tue kund, was mir nicht gefällt.


5.  Ich habe genug. Ja. Genug zu essen, warm genug, genug Kleidung, genug Liebe, genug Arbeit.


6. Ich habe aber auch genug davon, dass hier ein Gerät nach dem anderen das Zeitliche segnet... langsam kann ich nur noch denken, oh nein, nicht schon wieder.


7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Kino, morgen habe ich - trotz Silvester - gar nichts geplant und Sonntag möchte ich eigentlich auch nichts Bestimmtes tun!

Danke, Barbara, für deine Ideen.




Aber a propos "Vorsätze" - einen habe ich doch: Gemäß Anregung des Simplify-Newsletters (kennt den jemand? Der ist richtig gut!) habe ich mir vorgenommen, meinen persönlichen Start ins Neue Jahr auf den 8.Januar zu legen. Warum? Weil ich zurzeit noch so viele Dinge zu erledigen, organisieren bzw. abzuhaken habe, vorher schaffe ich das eh nicht mit dem Neustart. Der 8. Januar ist das perfekte Datum für mich!

Und ihr? Welches ist euer perfektes Datum für den Start ins Neue Jahr?

29. Dezember 2011

Zwischen den Jahren...

... ist heuer bei mir nicht viel los. Eine Erkältung hat mich lahm gelegt, und nach wie vor stehen irgendwelche Dinge zum Erledigen an: Steuergedönse, Wohnraumräumungen, Kellerwurschteln, Dachbodenleerung, Bankgeschichten... es könnte doch wenigstens mal EINE Baustelle fertig werden *seufz*

Ich fühle mich gestresst. Jawoll. Dabei habe ich seit 20.12. Urlaub... aber die Woche vor Weihnachten, ok, darüber brauchen wir uns gar nicht zu unterhalten, da muss noch so viel erledigt werden, dass es da schon mal passiert, dass man gar nicht merkt, dass man Urlaub hat. Und jetzt, wo ich den Urlaub endlich genießen könnte, liege ich unter der Decke und versuche, das laute Zähne klappern irgendwie in den Griff zu kriegen.

Ok Schniefnase - morgen ist Freitag, dann kommt Silvester, Neujahr, und am Montag ruft wieder die Arbeit. Du machst dich jetzt mal ganz schnell vom Acker, damit ich wenigstens noch ein bisschen was von meinem Urlaub habe! Morgen möchte ich ins Kino, mein Film der Wahl ist "Sommer der Gaukler" von Marcus H. Rosenmüller. Samstag weiß ich noch nicht (jo, immer noch nicht), Sonntag auf jeden Fall nochmal so richtig rumfaulenzen oder, je nach Wetter, auch a bissl raus gehen.

Einen guten Rutsch allerseits!

23. Dezember 2011

Weihnachtswünsche

Ein Tag von Heiligabend. Endspurt - und dann ganz langsam zur Ruhe kommen.



Ich wünsche allen meinen Leserinnen 
besinnliche Weihnachtstage
und 
ein gesundes, erfolgreiches und glückliches 2012.

Eure

22. Dezember 2011

Die Rauhnächte kommen

Weihnachten steht vor der Tür. Aber die kommende Zeit ist nicht nur Weihnachtszeit, sondern mit dem Heiligen Abend beginnen die 12 Rauhnächte.


Die dunkle Jahreszeit, und ganz besonders die Zeit "zwischen den Jahren", gibt uns Gelegenheit, in uns zu gehen. Wir denken über Vergangenes nach - was war gut, was ist nicht so gut gelaufen im vergangenen Jahr, was möchte ich im nächsten Jahr besser, anders machen?

Möchtest Du wissen, was das Neue Jahr dir bringt? Dann habe ich einen Tipp für Dich: Die Rauhnachtslegung mit Tarotkarten. Und so geht's:

Nimm Dir jeden Abend Zeit für Dich. Zünde eine Kerze an, komm zur Ruhe, lege Deine Tarotkarten bereit. Nun trennst Du deine Karten in große und kleine Arkana. Ziehe jeden Abend jeweils eine Karte aus den großen und eine Karte aus den kleinen Arkana. Die erste Karte zeigt Dir die Tendenz, die im jeweiligen Monat vorherrschen wird, und die zweite, was Dir dabei hilft bzw. Dich dabei behindern kann. Deine erste Legung steht für den Januar, die des nächsten Abends für Februar und so weiter.

Eine Tabelle, in die Du die gezogenen Karten eintragen und deine Stichworte dazu schreiben kannst, stelle ich Dir gerne zur Verfügung - schick mir einfach eine Mail, dann erhältst Du umgehend das Arbeitsblatt.

20. Dezember 2011

Es schneit!

Heute morgen, als ich die Rolladen hoch zog, bekam ich eine wunderschöne Überraschung: Es lag Schnee! Nicht viel, aber immerhin lag er überall. So eine Freude!

In den letzten Stunden hat es viel geschneit, und die weiße Pracht ist liegen geblieben. Wie schön! Ich genieße jede Minute, weiß ich doch, dass diese Schönheit bald wieder vergeht.

Letztes Jahr um diese Zeit hatten wir schon viel mehr Schnee, weißt du noch? Von so einem Winter kann man lange zehren - deshalb lasse ich dich an meinen Erinnerungen teil haben:




6. Dezember 2011

Erwischt!

Die kleine alte Katze hat sich mal wieder einen besonderen Schlafplatz ausgesucht und versucht hier, sich zwischen meinen Wollvorräten häuslich einzurichten. Leider musste ich dieses Vorhaben vereiteln, konnte aber vorher noch ein Beweisfoto schießen.



Ja, sie lebt noch - und sie ist jetzt 19 Jahre alt. Zurzeit ist sie bei meiner Tochter und lässt sich dort betüdeln. Unsere Flora pflegt ihr Fell nicht mehr, und da sie ein Perser-Karthäuser-Mix ist, sieht sie immer mehr aus wie ein alter Flokati. Sie wird auch langsamer, und ich weiß nicht, wie lange wir sie noch haben werden.


1. Dezember 2011

Foto und Gedicht

Ein weiteres meiner Fotos hat Renate Tank zu einem Gedicht inspiriert, das ist eine freudige Überraschung am Morgen!


KLAGELIED
Ein braunes Blatt
hatte es sehr satt:
Für was bin ich noch nütze!?
Den Efeu schmückt
sein pralles Grün
und meine Schönheit ist dahin!
Drum kauf ich mir ein neues Kleid
mit echter Schweizer Spitze!

© Renate Tank
30.11.2011