29. November 2012

Schneeflöckchen, weiß Röckchen...

... wann kommst Du geschneit?

Gestern begann mein Einsatz auf dem Weihnachtsmarkt. Was für ein Auftakt - es hat den ganzen Tag geregnet, und nur eisenharte Weihnachtsmarktbesucher kamen durchnässt am Stand vorbei. Gekauft haben nur wenige Leute etwas (wobei ich mich eh schon jedesmal gewundert habe, dass die Leute bei diesem Wetter überhaupt auf den Weihnachtsmarkt gehen und überhaupt Lust haben, Dinge zu kaufen).

Ich klammere mich ganz doll an das, was gestern jemand im Radio gesagt hat: Heute Abend soll es schneien. Jawoll. Und ich werde an meinem Stand stehen und den Flocken zuschauen, wie sie leicht und fluffig zur Erde schweben. Und ich werde die verklärten Gesichter der Großen und die leuchtenden Augen der Kleinen sehen. Und wie jedes Jahr mit der allgemeinen Beschallung mitsingen (kann ja mittlerweile jedes Weihnachtslied der Welt auswendig). 

Ho! Ho! Hooooo!



19. November 2012

Buchempfehlung

Was habe ich in letzter Zeit für ein glückliches Händchen, was die Auswahl meiner Lektüre angeht! Ich bin ja der Meinung, wenn das Leben gerade anstrengend ist, braucht man was zum Lachen - und dann geh ich in die Bücherei und such mir was raus. (Allerdings muss man nicht immer warten, bis das Leben anstrengend wird, wenn man ein witziges Buch lesen möchte.)

Diesmal ist es "Macho Man" von Moritz Netenjakob >klick!<  Beim Lesen wurde ich schon von mehreren Lachkrämpfen geschüttelt. Es wird von einem jungen Mann erzählt, der von seinen Eltern zu einem Frauenversteher erzogen wurde und sich durch seine Traumfrau Aylin (nee, eher durch ihre Familie) mehr oder weniger zu einem Macho entwickelt.

Bin noch nicht ganz fertig, möchte aber auch nicht zuviel erzählen - wer mag, liest es einfach selber :o)




(Der Link auf dem Foto funktioniert leider nicht, aber weiter oben findest du den direkten Weg zur Website von Moritz.)



24. Oktober 2012

Buchempfehlung

Wenn du mal eine längere Zugfahrt machst - und es dich nicht stört, dass dich die Mitreisenden erstaunt und neugierig ansehen, weil du von Zeit zu Zeit beim Lesen laut heraus lachst.

Wenn du abends im Bett noch lesen möchtest, nur ein Viertelstündchen, und am nächsten Morgen deine Nachbarn fragen, was es zu nachtschlafender Zeit eigentlich zu Kichern gab.

Wenn du dieses Buch das erste Mal in der Hand hältst, den Klappentext liest und es nicht erwarten kannst, endlich daheim auf dem Sofa zu sitzen - nur du und dein neues Buch.

Dann... ja, dann hast du bestimmt nach "Mein Leben als Mensch" von Jan Weiler gegriffen. Er erzählt in lockerem Plauderton von seinem mittlerweile berühmten Schwiegervater Antonio Marcipane, oder von seinem kleinen Sohn Nick. Vielleicht auch von seiner geliebten Frau oder seiner prä-pubertären Tochter. Egal, um wen es geht, du wirst dich amüsieren. Auf jeder Seite. Versprochen.




12. Oktober 2012

Gedanken

Überlegungen. Manchmal drängen sich Gedanken regelrecht auf. Gibt es eigentlich Zeitschleifen? Und wenn ja, wie sehen die aus? Ein Gedanke folgt dem nächsten.

Heute ist der 2. Todestag meiner Mutter. Manche Menschen haben an solchen Tagen jedes Jahr schlechte Gefühle, trauern, leiden, weinen. Ist es die so genannte Zeitschleife, die einen das erleben lässt? Oder ist es nicht eher so, dass man sich diese Schleife selbst schlingt? Gibt uns die Zeit ansich Gelegenheit, schöne oder traurige Dinge immer und immer wieder zu empfinden?

Nein, ich glaube nicht. Zumal die Zeit sich wahrscheinlich um unseren selbst gebastelten Gregorianischen Kalender überhaupt nicht kümmert. Wir selbst schaffen es manchmal, uns durch den Blick auf den Kalender mit bestimmten Emotionen zu belegen. Wüsste ich nicht, dass heute der 12. Oktober ist, wäre es für mich ein stinknormaler Tag. Isses aber nicht.

Ja, ich bin heute traurig. Weil ich ganz besonders heute dran denke, wie sehr und wie lange meine Mutter leiden musste, bevor sie diese Welt verlassen durfte. Wie es war, als der Arzt mich auf der Arbeit anrief, um mir die traurige Mitteilung zu machen. Dass ich Gott sei Dank kurz vorher noch bei ihr gewesen bin. Dass ich unglücklicherweise gerade in diesem Moment nicht bei ihr sein konnte. Weil mich dieser Tag dran erinnert, dass sie nicht mehr hier ist. Ich bin traurig, weil sie mir fehlt.

Ich möchte die andere Seite sehen: Wie geht es wohl meiner Mutter jetzt gerade? Sicher gut, und sicher ist sie glücklich, mit all ihren Lieben verbunden zu sein, die sie ihr Leben lang vermisst hat. Wir, die wir noch hier auf der Erde sind, fehlen ihr sicher auch. Aber eines Tages werden wir dort auch ankommen, und dann gibt es ein großes Hallo, wir freuen uns alle, uns wieder zu sehen, haben uns bestimmt ne Menge zu erzählen und lachen zusammen wie in alten Zeiten.

Bis dahin wurschteln wir uns hier durch, freuen uns am Geschenk des Lebens und sind ganz im Leben. Manchmal ein bisschen traurig, aber ganz oft mit einem breiten Lächeln.




29. September 2012

Herbst ums Haus



Gestern war ja traumhaftes Wetter. Das habe ich genutzt, um mal so ums Haus rum ein bisschen herbstliche Stimmung einkehren zu lassen. Außerdem, um richtig viel Wäsche zu waschen, aber davon brauch ich keine Fotos zu zeigen, diesen Anblick kennt wohl jeder selber :o)

Bei der Gelegenheit habe ich zum Beispiel die mittlerweise überall heftigst wuchernde Akelei in ihre Schranken verwiesen, Meerrettich im Garten entdeckt, Unkraut entfernt und einige Sachen umgestellt. Ach, ich liebe Gartenarbeit! Heute wollen wir die Landesgartenschau in Nagold besuchen, da werde ich auch wieder viele Anregungen holen, und natürlich ne Menge Fotos machen.

In meinem Blog gibt es außerdem ein neues Label mit dem Namen "Garten" - juhuuu! Ich habe ja jetzt endlich einen eigenen und freu mich wie Bolle darüber :o)



28. September 2012

Freitagsfüller 28. September 2012

1. In einigen Wochen beginnt die schöne Adventszeit, und dieses Jahr werde ich sie endlich mal ausgiebig genießen können.

2. Dass der Sommer nun definitiv zuende ist und der Herbst da ist, habe ich jetzt auch endlich erfasst.

3. Ich möchte mal wissen wie es sich anfühlt, ein Mann zu sein. Und dann vergleichen können, wo tatsächlich die Unterschiede im Denken und Fühlen liegen.

4. Meinen Lieblingstee bereite ich aus Schwarztee und einer selbst gemachten Gewürzmischung zu.

5. Wenn ich nach rechts schaue, sehe ich jetzt gerade einen wunderschönen Sonnenaufgang.

6. Wo immer du bist, du trägst dein Päckchen immer bei dir. Nirgends kannst du etwas finden, das nicht schon in dir selbst vorhanden ist.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ein schönes Essen im Kreis meiner Lieben, morgen habe ich einen Besuch der Keltenausstellung in Stuttgart geplant und Sonntag möchte ich mal einfach so spazieren gehen, die schöne Luft genießen und mich am beginnenden Herbst freuen.

Danke, Barbara, für deine nie versiegenden Inspirationen!

20. September 2012

Eine Woche Sommer

Letzte Woche habe ich nochmal mein Meer besuchen dürfen. Es war wie immer da und hat auf mich gewartet. Wie immer habe ich ganz viele Fotos geschossen, und wie immer freue ich mich jetzt, wo ich wieder zuhause bin, an deren Anblick. Und ein paar Eindrücke möchte ich mit euch teilen:


Mein Meer. Heute mal stürmisch.


... und dann wieder ganz ruhig.

Strand aus der Käferperspektive.

Und nochmal: Karl der Käfer macht Urlaubsfotos.

Obwohl ich den Herbst mag, schiebe ich ihn noch ein wenig vor mir her und hab den Sommer immer noch im Herzen. Mir ist jetzt noch nicht wirklich nach Kürbissen und Pilzen, aber wer weiß, das kann schon in wenigen Tagen ganz anders aussehen :o)

1. September 2012

Blick nach Vorne

Der September ist da. 

Jetzt könnte ich einen Blick zurück werfen und ein Resumee des Sommers ziehen. Nö, mach ich nicht, ich schau nach vorne und freue mich auf das, was der September mir bringen wird. Vielleicht ist der eine oder andere Event ja auch was für dich - klick einfach mal an:

- nochmal eine Woche Meer

- Venezianische Messe in Ludwigsburg

- Ausflug zur Landesgartenschau in Nagold

- Herbstbepflanzung in Hof und Garten

- Home & Garden am Schloss Monrepos, Ludwigsburg

- Malen

- Nähen

- Endlich mal wieder den Backofen anheizen und feine Dinge wie Schweinebraten und Muffins brutzeln



An dem, was im August war und nicht war, kann ich sowieso nichts mehr ändern, also mache ich einen Haken unter den Monat und kümmere mich um den September. So sehr ich das Ende des Sommers gefürchtet hatte, so sehr freue ich mich jetzt auf den Herbst. Ich weiß, so schnell verkrümelt sich der Sommer nicht, er wird sicher nochmal vorbei schauen, aber so ganz langsam werde ich die Deko ums und im Haus anpassen.

Meine leichte Sommerdecke hab ich schon verschwinden lassen, ab sofort kuschelt man sich wieder unter ein fluffiges Federbett!


23. August 2012

Long time no see :o)

... oder besser, lange nicht gelesen.

Meine Zwangs-Blogpause dauert nun schon eine ganze Weile an. Aber jetzt geht wieder alles: Internet, Telefon, Handy, was man halt so braucht. Der Arbeitsplatz ist noch nicht so richtig einladend, ich packe immer noch Kartons aus, aber so langsam wird's wieder! Auf regelmäßige Blogeinträge muss man hier leider noch etwas warten, aber ich komme täglich einen Schritt weiter, und irgendwann steht in der neuen Wohnung alles am (neuen) Platz.

Ja, und unser Sommer, der hat uns ganz schön überrascht, stimmt's? Wer hätte denn gedacht, dass wir nach der langen, kühlen und nassen Schlechtwetterphase noch so eine Knallhitze bekommen? Heute können zumindest wir im Süden wieder tief durchatmen, und nachts klappt es auch mit dem Schlafen wieder. Ganz schön heiß war das! Gerade lang genug, dass man die Hitze noch genießen konnte und ihrer nicht überdrüssig wurde.

Wir hier im Stuttgarter Umland dürfen uns auch heute über sonniges Wetter und strahlend blauen Himmel freuen. Und wie ist es bei euch?




Der vergnügungssüchtige Gartenzwerg hat sich unterdessen ein neues Plätzchen zum Schwimmen rausgesucht. Neulich habe ich ihn im Kübel erwischt. Und sogar beim Plantschen in der Regentonne wurde er gesehen.



22. Juli 2012

Sommertag

Naja. Eigentlich ist diese Bezeichnung übertrieben. Ein Sommertag gilt offiziell als solcher, sobald die Temperatur von... ich glaube, 25 °C erreicht wird. Das hatten wir heute nicht. Aber die Sonne schien. Und mein kleiner Gartenzwerg hat die Gelegenheit genutzt, in unserer Zinkbadewanne zwischen Wasserhyazinthen und Seerosen ein Bad zu nehmen. Ein unverfrorener kleiner Kerl ist das, oder?



19. Juli 2012

Herzen

Herzen sind wohl das Symbol für die Liebe. Sie begegnen uns manchmal ganz plötzlich an Stellen, an denen man nicht mit ihnen rechnet. Wie dieses hier, das ich letztes Jahr in Rom an einer uralten knorrigen Platane gefunden habe.

Ich liebe Platanen! Diese Bäume haben eine wunderschöne Rinde, und je älter und größer sie werden, desto imposanter und souveräner stehen sie da. Dieses Herz sieht bestimmt nicht jeder - es ist nicht sonderlich groß und befindet sich an einer Stelle, die eher von groß gewachsenen Menschen gesehen wird. Und Menschen, die an diesem Baum achtlos vorüber gehen, sehen es sowieso nicht.

Mit der Liebe ist es vielleicht wie mit diesem Platanenherz: Die Liebe ist auf jeden Fall da - Augen auf, sonst könntet ihr sie verpassen :o)






10. Juli 2012

Heritage

Eine Rosenzüchtung aus England aus dem Jahr 1984: Die Sorte "Heritage". Mir ist diese wundervolle Rose letztes Jahr im Garten des Schloss Salem am Bodensee begegnet. Ihr Duft ist unglaublich - als ich meine Cousine bat, mit geschlossenen Augen an dieser Rose zu schnuppern, sagte sie spontan: "Zitrone!" Und tatsächlich, diese Rose strömt erstaunlicherweise einen starken Zitrusduft aus.

Ich habe diese Rose bisher noch bei keinem Gärtner gesehen, aber ich werde sie finden. Und in meinen Garten pflanzen :o)



8. Juli 2012


Habt ihr eigentlich bemerkt, dass es immer weniger Spatzen gibt? Noch vor wenigen Jahren waren diese frechen kleinen Kerlchen überall in rauen Mengen anzutreffen, aber in letzter Zeit sieht man sie immer weniger. Auch dieser kleine Kerl ist kein Spatz, sondern eine Kohlmeise.

Ich finde diese Tatsache so schade. Ich finde überhaupt schade, dass es für unsere Piepmätze immer weniger Lebensraum gibt. Deshalb füttere ich ganzjährig. 

Dieses Foto ist übrigens nicht im Winter aufgenommen, auch wenn es so ausschaut. Es ist von gestern, geknipst habe ich durch die Fensterscheibe, um mich ein bisschen zu verstecken. Ich sage jetzt nichts über den grauen Himmel, über das Wasser, das in meinen Blumentöpfen steht und meine Pflanzen ertränkt, über das Donnergrollen, das uns täglich begleitet. Nein. Das Wetter will ich hier nicht erwähnen. Ich wollte eigentlich nur sagen: Ich bin Ganzjahresfütterer.



15. Juni 2012

Freitagsfüller 15. Juni 2012






Die Anregung dazu kommt wie immer von Barbara!


1. Ein kleiner Schritt kann der Anfang oder das Ende sein, je nachdem, wo man gerade steht *g*.

2. Ich steh nicht auf nachmachen, ich denk mir lieber selbst was aus.

3. Und das ist gar nicht so einfach

4. Ein kleiner Schluck Limoncello mit Mineralwasser aufgegossen, plus Eiswürfel und Zitrone in einem großen Glas, das ist ein erfrischendes Sommergetränk. Wenn es denn mal Sommer wird.

6.  Ich verfolge mit Begeisterung die Fußball-EM und kann gar nicht verstehen, dass einen sowas kalt lassen kann.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf unseren Familien- und Freundestammtisch, morgen habe ich mal wieder einen Teil der Renovierungsarbeiten geplant und Sonntag möchte ich den Kunsthandwerkermarkt in Dieffenbach besuchen und abends endlich den Sommer genießen und grillen!

Und was macht ihr?

:o)

12. Juni 2012

Sommer?

Wenn ich aus dem Fenster schaue, befällt mich die beklemmende Befürchtung, dass der Sommer wieder so ein komischer Kauz wie der im letzten Jahr werden könnte... und ich kann beim besten Willen nichts Positives daran sehen, dass es so viel regnet und so kühl ist. Ich will auch nichts Positives dran finden. Mönsch. Ich will warm. Basta.

Andererseits bin ich am Umziehen, am Kartons packen und schleppen, am Einräumen, Ausräumen, Ausmisten, Wände streichen... 

Also gut. ALSO GUUUT. Ich sag ja schon nix mehr.

Aber wenn ich mit allem fertig bin, dann will ich Freibadwetter! Basta.

Man muss auch mal grummeln dürfen.

4. Juni 2012

Sommer 2012

Kanu fahren auf der Enz.

Sicher auch auf anderen Flüssen möglich, aber bestimmt woanders nicht so schön wie auf der Enz :o)



1. Juni 2012

Sommer 2012 - live!

Hallo ihr Lieben,

zum 1. Juni mal ein kleiner Live-Gruß aus der wundervollen Toskana. Hier blüht der Mohn, und gestern habe ich auf der Fahrt nach San Gimignano aus dem fahrenden Auto dieses Foto geschossen.




Ist das nicht herrlich? Und wir freuen uns schon über wenige Blüten am Wegesrand ein Loch ins Knie :o)


28. Mai 2012

Sommer... ganz früher



Mal was anderes. 

Sommer 1960. 

Meine Tante und ich beim Baden in der damals üblichen Zinkbadewanne.

Lieblingstante. Lieblingsbadewanne. Lieblingssommer.

Lang lang ist's her.




24. Mai 2012

Sommer 2012

Das Pasadena Roof Orchestra
Swing aus den 20er und 30er Jahren

Kost' nix - beim Bietigheimer Wunderland am

13. und 14. Juli 2012 

Programm? Dann klick hier!



16. Mai 2012

Sommer 2012


Mittelaltermarkt in Angelbachtal

11. und 12. August 2012

14. Mai 2012

Bloggersommer

Um gleich mit der Tür ins Haus zu fallen: Im Farbenhaus wird es eine kleine Pause geben.

Jetzt ist erstmal Urlaub dran, danach werde ich endlich meinen Umzug über die Bühne bringen, und dann werden wir sehen, ob ich noch zum Bloggen komme. Auf allen Hochzeiten kann man nicht tanzen, auch wenn ich nicht müde werde, dies immer wieder zu versuchen :o)

Damit meine Leser aber nicht umsonst hierher kommen, werde ich für euch in den nächsten Wochen einige Lieblingsfotos zeigen, die Lust auf Urlaub machen, verbunden mit Reise- und Wochenendtipps.

Die Runde startet mit einem Foto des Konstanzer Hafens:



10. Mai 2012

Kennt ihr das auch?

Da dümpelt man wochenlang vor sich hin, tut nichts anderes als arbeiten, einkaufen, waschen, putzen... das ganze Programm, aber man ist nicht glücklich. Auch nicht unglücklich. Man funktioniert eben, und in dieser Lebensphase reicht das auch aus. 

Aber dann schleicht sich doch eine gewisse Unzufriedenheit ein. Erst ist das so ein unbestimmtes Gefühl... man muss sich vielleicht dazu zwingen, die täglichen Dinge zu erledigen. irgendwann fällt es einem noch ein bisschen schwerer, und dann kommt der Tag, an dem man sich dabei ertappt, gar nichts zu tun. Ja, das schlechte Gewissen, das meldet sich dann schon, und das sorgt dafür, dass man sich nun auch noch Vorwürfe macht. Ach.

Und jetzt? Was denn nu?

Ich habe da verschiedene Strategien. Wenn so eine dumme Phase auch noch mit finanziellen Problemen verbunden ist, muss eine kostenfreie Alternative her. Zwei davon möchte ich euch erzählen:

1. besuche ich mal wieder meine gut sortierte städtische Bücherei. Ich suche gar nichts Bestimmtes, ich gehe erstmal durch die Reihen und lasse meinen Bauch bestimmen, wo ich schauen soll. Oft finde ich irgendwelche Kreativbücher, oder Kunstratgeber, oder Reiseführer. Manchmal lachen mich Kinderbücher an, oder ich finde plötzlich eine tolle CD, die ich mir längst mal besorgen wollte. DVDs gibt es dort auch, und am besten suche ich mir gleich einen witzigen Film aus, bei dem man richtig laut lachen kann, auch wenn man ganz alleine guckt. Mein letzter Fund war "Willkommen bei den Sch'tis" - einfach herrlich! Am Abend mache ich es mir im Bett bequem, mit Tasse Tee und Lesebrille, und dann schwelge ich vorm Einschlafen in meinen ausgeliehenen Schätzen. Schön ist das :o)

2. nehme ich mir Zeit für eine laaange Blogrunde, und ich lasse mich auch hier vom Zufall leiten. Erst neulich habe ich durch so eine Blogrunde so eine intensive Inspiration... nee, die hat mich gefunden, und die hat mich so doll erwischt, dass ich abends gar nicht schlafen konnte, sondern mich am liebsten gleich an den Maltisch gesetzt hätte. Leider musste ich am nächsten Tag ins Büro, da war nix mit "Nacht durchmalen". Aber sofort nach Feierabend habe ich mich hingesetzt und zu Pinsel und Stiften gegriffen. Mitten im Chaos. Mir egal. Watt mutt datt mutt. Und jetzt habe ich hier viele kleine Bilder liegen, die mein Herz erfreuen. Eins zeig ich euch hier, damit dieser Post auch ein bisschen bunt wird. Den Rest könnt ihr in diesen Tagen in meinem Kreativblog sehen.





Was ist eure Strategie?

8. Mai 2012

Himmel über dem Dorf

Gestern hat es geregnet. Ach, was sage ich: Die letzten Tage hat es geregnet, und gestern natürlich auch. Am Abend kam dann doch noch die Sonne raus, mitten im Regen, und sie hat uns mit dem wunderschönen Regenbogen einen eindrucksvollen Gruß da gelassen.




Heute früh hat der Himmel so ausgesehen - jetzt überlege ich, wie der alte Spruch mit dem Morgenrot heißt: "Morgenrot macht's Wetter tot" oder "Morgenrot macht's Wetter gut"? Obwohl - reimen tut sich die erste Variante besser. Na, warten wir's ab.




Ich wünsche euch jedenfalls einen schönen Tag!

2. Mai 2012

Der Mai ist gekommen...

... und mit ihm der Frühling. Endlich!

Ich möchte mal wieder meine neuen Leser herzlich Willkommen heißen, und ich freue mich über aktuell über 17.000 Besucher!




27. April 2012

Viechereien

Jetzt ist er ja endlich da, der Frühling! Ich freu mich auf ein Wochenende im Nördlinger Ries, wo ich mit Sicherheit wieder ne Menge Fotos knipsen werde. Zu diesem Zweck habe ich gerade mal meine Karte leer geräumt und einige der Tierfotos, die während meines Osterurlaubs entstanden sind, bearbeitet. 

Ich wünsche euch ein tolles (verlängertes) Wochenende - habt Spaß und genießt es!

Enten am Gardasee

Gänse, Perlhühner und stolze Göckel auf dem Bauernhof

24. April 2012

Aprilwetter

Aprilwetter. Seit Tagen. Vorhin hat es gehagelt, dafür kommt jetzt die Sonne raus. Der Himmel verspricht aber trotzdem nichts Gutes... er ist ziemlich schwarz, auch wenn das auf den Fotos nicht so sehr raus kommt. Na vielleicht auf einem... :o)

Der Frühling könnte so schön sein. Milde Temperaturen, laue Brise - und was geschieht tatsächlich? Am Donnerstag wird uns die zweifelhafte Freude in Aussicht gestellt, bei 29 Grad zu schwitzen. Ach neeee... und ich fahr am Wochenende ins Nördlinger Ries, um Fahrrad zu fahren, und da soll es dann wieder regnen. 

Aber schöne Fotos kann man bei dem Wetter knipsen. Immerhin.




16. April 2012

Regentropfen

Neulich war ich im Botanischen Garten in Padua. Was soll ich sagen - da hat es genauso geregnet wie hier :o) Macht ja nix. Padua bei Regen ist immer noch sehr beeindruckend. Und Regenfotos sind auch schön anzusehen.

Ja, ich weiß, es ist April. Trotzdem darf der Frühling jetzt dann mal kommen. So langsam. 


2. April 2012

 
Frühlingsglaube
Die linden Lüfte sind erwacht,
Sie säuseln und weben Tag und Nacht,
Sie schaffen an allen Enden.
O frischer Duft, o neuer Klang!
Nun, armes Herze, sei nicht bang!
Nun muss sich alles, alles wenden.

Die Welt wird schöner mit jedem Tag,
Man weiß nicht, was noch werden mag,
Das Blühen will nicht enden.
Es blüht das fernste, tiefste Tal;
Nun, armes Herz, vergiss der Qual!
Nun muss sich alles, alles wenden.

Ludwig Uhland


29. März 2012

Menschen reisen um zu staunen
angesichts der Höhe der Berge,
der riesigen Wellen der See,
der langen Wasserläufe der Flüsse,
der ungeheuren Ausdehnung des Meeres,
der Wanderung der Sterne am Himmel,
und sie gehen an sich selbst vorbei,
ohne zu staunen.

Aurelius Augustinus


22. März 2012

Kleine Tipps zum Sorgen vertreiben

Triff heute die Entscheidung, gut gelaunt den Tag zu begrüßen. Du entscheidest, es ist dein Wille. Egal, welche Umstände dich davon abhalten wollen - du kannst es!

Tue irgendetwas, das deine volle Aufmerksamkeit verlangt. Wenn du zum Beispiel konzentriert die Kleider in deinem Schrank sortierst (was ja auch supergut zum Frühjahrsputz passt), kannst du dir gleichzeitig keine Sorgen machen. Wenn du eine Reiseroute ausarbeitest, kannst du nicht gleichzeitig schlechte Gedanken haben.

Führe ein Tagebuch. Aber schreib nicht nur deine Sorgen hinein, sondern auch deine Freuden!

Geh raus in die Natur, nimm mit allen Sinnen auf, was die Natur dir bietet: Das Gezwitscher der Vögel, die warmen Sonnenstrahlen, das junge Grün auf den Wiesen, die schon ziemlich dicken Knospen an den Zweigen, die ersten Gänseblümchen und kleinen Veilchen... du findest sicher noch viel mehr :o)

Zu guter Letzt: Stell dir vor, deine Ängste und Sorgen würden sich bestätigen. Könntest du aus den neuen Umständen, die sich dann (zwangsläufig) ergeben würden, vielleicht etwas Positives machen? Was könnte das sein?



16. März 2012

In diesen sonnigen Tagen fühlt man ganz deutlich, was man unter "Frühlingsgefühlen" zu verstehen hat. Es macht sich so eine unbestimmte Freude in einem breit, so ein irrer Wunsch, die Arme auszubreiten und wie ein Kind einfach los zu rennen, mitten in die Welt hinein.

Also los - fang mich doch! :o)



8. März 2012

Neues Gedicht

Renate Tank hat sich mal wieder durch eins meiner Fotos inspirieren lassen. Das freut mich natürlich, und ihr Gedicht poste ich gerne.

In den letzten Tagen habe ich öfter mal im Garten zu tun gehabt. Es ist so schön zu sehen, wie pünktlich zum Frühlingsbeginn die kleinen Schneeglöckchen ganz eifrig zu blühen beginnen! Das musste ich natürlich mit meiner Digi fest halten, und ich habe für meinen Blog eine kleine Collage gebastelt.





 SCHWÄNE
Der See verbirgt nicht mehr sein Wasser.
Überall ist Eisesbruch.
Er fängt das neue Licht des Frühlings
und lädt die Sonne zu Besuch.

Ein Schwanenpaar im leuchtend Weiß
schmückt feierlich die Wasserszene.
Vereint im Winterresteweiß
umschwanen sie schon Frühlingstöne.

Ein solches Traum gefülltes Bild
- Märchen und doch Wirklichkeit -
gleitet so zart in mich hinein,
und eine Sehnsucht wird gestillt.

© Renate Tank
07.03.2012






Dieses Schwanenpaar lebt unten am Fluss, 
und ich habe in den letzten Jahren viele Fotos von ihnen geschossen, 
besonders im Winter. 
Ist denen eigentlich bewusst, wie wunderschön sie sind 
und wie äußerst malerisch sie aussehen?

1. März 2012

Meteorologischer Frühlingsanfang

Heute beginnt der Frühling. Naja, erstmal "nur" meteorologisch, aber das ist doch schon mal was. 

Am Sonntag habe ich mir mal den Stand der Dinge im Ludwigsburger Schlosspark, dem so genannten "Blühenden Barock", angesehen. Doch, man sieht schn was :o) Überall drängen Schneegköckchen und Krokusse ans Licht, dann gibt es da noch kleine gelbe Blümchen, die wie Buschwindröschen ausschauen, aber eben gelb sind, vielleicht weiß ja jemand von euch, wie die heißen. In der Morgendämmerung hört man jetzt schon die Amseln singen, und ihr Gesang ist für mich einer der schönsten Vorboten!

Habt einen schönen Tag, genießt den 1. März und freut euch auf den Frühling! Und wenn ihr das Ludwigsburger Schloss mal besuchen wollt: Noch bis zum 15. März sind die Dauerkarten zum vergünstigten Preis erhältlich!


10. Februar 2012

Fastnacht in Franken

Ja, ich geb's ja zu, ich mag die fünfte Jahreszeit! Normalerweise schau ich gerne die Prunksitzung in Kölle, ich mag die frechen Jecken und ihre deftigen Reden. Aber am allerfrechsten sind jedes Jahr die Narren, die offensichtlich gar nicht so bekannt sind, nämlich die lieben Franken :o) 

Wer mal reinschauen mag (und den Dialekt versteht): Heute Abend um 19 Uhr im Bayerischen Fernsehen. Die Politiker bekommen schon vorm Nockherberg ordentlich ihr Fett weg und müssen auch noch gute Mine zum bösen Spiel machen.

Mein persönlicher Favorit: Die Altneihäuser Feierwehrkabell'n aus der Oberpfalz - vornedran Norbert Neugierg, der mit seinem oberpfälzer Charme so richtig vom Leder zieht.


(Foto: Webseite der Altneihauser Feierwehrkapell'n)

7. Februar 2012

Wenn einer eine Reise tut...

Mein Tag war heute... anstrengend. Beruflich musste ich heute in unsere Zentrale fahren, die etwa 250 km von meinem Städtchen entfernt liegt, und das tue ich normalerweise mit der Bahn. Meist klappt das auch, aber heute war doch ziemlich der Wurm drin. 

Um 5 Uhr meldete mein Wecker das Ende der Schlafenszeit. Eigentlich nicht so das Problem, aber heute hat sich das angefühlt, als würde mir jemand mit der flachen Hand ins Gesicht schlagen. Grund: Ich war wohl mitten im Tiefschlaf, nachdem ich gestern Abend glockenwach im Bett lag und nicht einschlafen konnte. Naja, ich quäle mich also aus dem Bett, mach mich fertig und begebe mich pünktlich zum Bahnhof. Parkplatz gefunden, Zug kommt pünktlich - prima! Dann kommt der Zug am ersten Umsteigebahnhof an, und da stellt sich raus, dass mein Umsteigzug gestrichen ist.

Ich bleibe also sitzen und komme so an den nächsten Umsteigebahnhof, an dem ebenso Züge gestrichen sind, und das erlebe ich noch insgesamt 2 Mal. So kommt es, dass ich heute nicht nur die doppelte Zeit wie sonst unterwegs bin, sondern auch noch bei -17°C lange Zeit auf zugigen Bahnsteigen herum stehe. Mein Termin in der Zentrale muss natürlich gecancelt werden, also bin ich tatsächlich völlig umsonst auf Reisen gegangen - und ich denke, ich hätte heute morgen doch im Bett bleiben können.

Auf der Rückfahrt kam mir zugute, dass ein ICE, der über eine Stunde Verspätung hatte, gerade dann in den Bahnhof einfuhr, als ich dort eintrudelte. So war ich wenigstens relativ schnell wieder daheim.

Mein Wohlfühlprogramm für heute Abend: Gleich kommt die Wärmflasche unter die Decke, so ist mein Bett nachher kuschlig warm. Ein feines Teechen darf auf den Nachttisch, und ich werde noch ein bisschen lesen. Mehr is nich - ich bin wirklich, wirklich müde.



Morgen nochmal ins Büro, und dann ist für mich bereits Wochenende.

6. Februar 2012

Winterspaziergang an der Enz

Das Thermometer zeigte am Sonntag früh noch -18°C an, aber nachmittags durften wir uns über sonnige -7°C freuen. Am Samstag hatte ich gesehen, dass auf der Enz Eisschollen treiben. Also, jetzt keine großen, aber immerhin - und das wollte ich mir gestern mal aus der Nähe anschauen.

Die Luft war so wunderschön frisch und klar! Wenn man sich warm anzieht, macht so ein Spaziergang riesig Spaß und ist eine Freude für Geist und Körper. In den nächsten Tagen soll es - zumindest bei uns hier - ein bisschen schneien, darauf freue ich mich.




3. Februar 2012

Freitagsfüller 3. Februar

1.  Bei dieser Kälte hat man endlich mal das Gefühl, dass es Winter ist. Mit Raureif und Schnee sieht doch gleich alles viel schöner aus!

2.  Und dabei hatte ich echt befürchtet, der Winter sei schon vorbei.

3.  Facebook, klar, bin ich natürlich drin - ich habe eine riesige Verwandtschaft, die in der Welt verstreut ist, und dies ist eine schöne Möglichkeit, in Kontakt zu bleiben. Menschen, die ich nicht persönlich und sehr gut kenne, kommen nicht in meine Freundesliste.

4.  Hab ein gemischtes Programm für heute: Ein bisschen Pflicht, ein bisschen Vergnügen, ein bisschen draußen, ein bisschen drinnen.

5.  Sich keine Sorgen zu machen (oder zumindest nicht ständig), daran arbeite ich seit Jahren, aber es ist ein Status, den ich immer öfter erreiche.

6.  Ich bin meistens ganz zufrieden mit mir.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ein gemütliches Essen mit Schatzi, morgen habe ich eine große Einkaufsrunde in meinem Lieblingskünstlerzubehörgroßhandel geplant und Sonntag möchte ich raus an die frische Luft!

Mehr Freitagsfüllende findest du bei Barbara!

2. Februar 2012

To-Do-Liste Februar Woche 1

Zahnarzt.
Zumba.
Schwimmen.
Kino.
Malen.
Nähen.

Alltagssachen habe ich noch gar nicht berücksichtigt:
Putztag.
Haushalt.
Einkaufen.
Kehrwoche (gibt es leider bei den Schwaben)

Und einen Job habe ich ja auch noch.

Jetzt wird's eng. Bestimmt meldet sich die Stadtverwaltung in den nächsten Tagen und gibt einen Sperrmülltermin bekannt. Dann muss ich noch unterbringen:

Entrümpeln.
Papiere sortieren.

Mist. Ich wette, im allergrößten Chaos kommt die Maklerin mit Interessenten - was, wenn es dann aussieht, wie bei Hempels hinterm Sofa? Ich muss aufpassen, dass ich mich nicht verzettle. Und den PC öfter mal aus lassen :o) 

Am besten überdenke ich nochmal alles und reduziere auf das Nötigste. Aber was soll ich weglassen? Auf keinen Fall die Dinge, die mir Freude machen!

24. Januar 2012

Grün und Weiß

Grün und weiß, das ist eine der frischesten Farbkombinationen, die ich kenne. Sie erinnert an Frühling, obwohl ja ein verschneiter Tannenwald die gleichen Farben vorzuweisen hat :o) In diesem Winter haben wir überall ziemlich viel grün - mein Rosmarin bringt sogar noch ein zartes Lila ins Spiel, weil er glaubt, mitten im Januar auf dem Balkon blühen zu wollen. In meiner Küche duften Thymian und Petersilie um die Wette, und am Wochenende bekamen die Kräuter Gesellschaft von weißem Schleierkraut.

Draußen im Garten drängen die Schneeglöckchen ans Licht. Schön schaut das aus!