10. Mai 2012

Kennt ihr das auch?

Da dümpelt man wochenlang vor sich hin, tut nichts anderes als arbeiten, einkaufen, waschen, putzen... das ganze Programm, aber man ist nicht glücklich. Auch nicht unglücklich. Man funktioniert eben, und in dieser Lebensphase reicht das auch aus. 

Aber dann schleicht sich doch eine gewisse Unzufriedenheit ein. Erst ist das so ein unbestimmtes Gefühl... man muss sich vielleicht dazu zwingen, die täglichen Dinge zu erledigen. irgendwann fällt es einem noch ein bisschen schwerer, und dann kommt der Tag, an dem man sich dabei ertappt, gar nichts zu tun. Ja, das schlechte Gewissen, das meldet sich dann schon, und das sorgt dafür, dass man sich nun auch noch Vorwürfe macht. Ach.

Und jetzt? Was denn nu?

Ich habe da verschiedene Strategien. Wenn so eine dumme Phase auch noch mit finanziellen Problemen verbunden ist, muss eine kostenfreie Alternative her. Zwei davon möchte ich euch erzählen:

1. besuche ich mal wieder meine gut sortierte städtische Bücherei. Ich suche gar nichts Bestimmtes, ich gehe erstmal durch die Reihen und lasse meinen Bauch bestimmen, wo ich schauen soll. Oft finde ich irgendwelche Kreativbücher, oder Kunstratgeber, oder Reiseführer. Manchmal lachen mich Kinderbücher an, oder ich finde plötzlich eine tolle CD, die ich mir längst mal besorgen wollte. DVDs gibt es dort auch, und am besten suche ich mir gleich einen witzigen Film aus, bei dem man richtig laut lachen kann, auch wenn man ganz alleine guckt. Mein letzter Fund war "Willkommen bei den Sch'tis" - einfach herrlich! Am Abend mache ich es mir im Bett bequem, mit Tasse Tee und Lesebrille, und dann schwelge ich vorm Einschlafen in meinen ausgeliehenen Schätzen. Schön ist das :o)

2. nehme ich mir Zeit für eine laaange Blogrunde, und ich lasse mich auch hier vom Zufall leiten. Erst neulich habe ich durch so eine Blogrunde so eine intensive Inspiration... nee, die hat mich gefunden, und die hat mich so doll erwischt, dass ich abends gar nicht schlafen konnte, sondern mich am liebsten gleich an den Maltisch gesetzt hätte. Leider musste ich am nächsten Tag ins Büro, da war nix mit "Nacht durchmalen". Aber sofort nach Feierabend habe ich mich hingesetzt und zu Pinsel und Stiften gegriffen. Mitten im Chaos. Mir egal. Watt mutt datt mutt. Und jetzt habe ich hier viele kleine Bilder liegen, die mein Herz erfreuen. Eins zeig ich euch hier, damit dieser Post auch ein bisschen bunt wird. Den Rest könnt ihr in diesen Tagen in meinem Kreativblog sehen.





Was ist eure Strategie?

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