22. Juli 2012

Sommertag

Naja. Eigentlich ist diese Bezeichnung übertrieben. Ein Sommertag gilt offiziell als solcher, sobald die Temperatur von... ich glaube, 25 °C erreicht wird. Das hatten wir heute nicht. Aber die Sonne schien. Und mein kleiner Gartenzwerg hat die Gelegenheit genutzt, in unserer Zinkbadewanne zwischen Wasserhyazinthen und Seerosen ein Bad zu nehmen. Ein unverfrorener kleiner Kerl ist das, oder?



19. Juli 2012

Herzen

Herzen sind wohl das Symbol für die Liebe. Sie begegnen uns manchmal ganz plötzlich an Stellen, an denen man nicht mit ihnen rechnet. Wie dieses hier, das ich letztes Jahr in Rom an einer uralten knorrigen Platane gefunden habe.

Ich liebe Platanen! Diese Bäume haben eine wunderschöne Rinde, und je älter und größer sie werden, desto imposanter und souveräner stehen sie da. Dieses Herz sieht bestimmt nicht jeder - es ist nicht sonderlich groß und befindet sich an einer Stelle, die eher von groß gewachsenen Menschen gesehen wird. Und Menschen, die an diesem Baum achtlos vorüber gehen, sehen es sowieso nicht.

Mit der Liebe ist es vielleicht wie mit diesem Platanenherz: Die Liebe ist auf jeden Fall da - Augen auf, sonst könntet ihr sie verpassen :o)






10. Juli 2012

Heritage

Eine Rosenzüchtung aus England aus dem Jahr 1984: Die Sorte "Heritage". Mir ist diese wundervolle Rose letztes Jahr im Garten des Schloss Salem am Bodensee begegnet. Ihr Duft ist unglaublich - als ich meine Cousine bat, mit geschlossenen Augen an dieser Rose zu schnuppern, sagte sie spontan: "Zitrone!" Und tatsächlich, diese Rose strömt erstaunlicherweise einen starken Zitrusduft aus.

Ich habe diese Rose bisher noch bei keinem Gärtner gesehen, aber ich werde sie finden. Und in meinen Garten pflanzen :o)



8. Juli 2012


Habt ihr eigentlich bemerkt, dass es immer weniger Spatzen gibt? Noch vor wenigen Jahren waren diese frechen kleinen Kerlchen überall in rauen Mengen anzutreffen, aber in letzter Zeit sieht man sie immer weniger. Auch dieser kleine Kerl ist kein Spatz, sondern eine Kohlmeise.

Ich finde diese Tatsache so schade. Ich finde überhaupt schade, dass es für unsere Piepmätze immer weniger Lebensraum gibt. Deshalb füttere ich ganzjährig. 

Dieses Foto ist übrigens nicht im Winter aufgenommen, auch wenn es so ausschaut. Es ist von gestern, geknipst habe ich durch die Fensterscheibe, um mich ein bisschen zu verstecken. Ich sage jetzt nichts über den grauen Himmel, über das Wasser, das in meinen Blumentöpfen steht und meine Pflanzen ertränkt, über das Donnergrollen, das uns täglich begleitet. Nein. Das Wetter will ich hier nicht erwähnen. Ich wollte eigentlich nur sagen: Ich bin Ganzjahresfütterer.