29. Dezember 2014

Das pure Glück





Am Abend des 2. Weihnachtsfeiertags hat es begonnen zu schneien.

An diesem Tag hatte ich liebe Gäste. Nachmittags hatten die Älteren unter uns meiner Tochter und ihrem Schatz noch erzählt, wie es war, als sie noch klein war und wir bei Oma und Opa den Feiertag verbrachten... nachmittags hatte es begonnen zu schneien, und als wir abends nach Hause fuhren, lag eine dicke Schneeschickt auf den Straßen. Oder noch ältere Geschichten: Als meine Schwester und ich mal als kleine Mädchen aus der Schule kamen und meine Schwester einen Eiszapfen anlecken wollte, der an einer Straßenlampe hing, und ihr die Zunge an demselben festfror. Meine Mama kam damals angerannt und löste die Zunge mit warmem Wasser wieder ab und beruhigte meine schreiende kleine Schwester.

Nun, am späten Abend fielen leichte weiße Flocken vom Himmel, und als ich am nächsten Morgen aufwachte und den Rollladen hoch zog, war alles weiß, und ich stand mit einem breiten Grinsen am Fenster. Das Grinsen blieb auch, als mir einfiel, dass ich in dieser Woche mit Schnee schippen dran bin. Also zog ich mich schnell an, schnappte mir die Schippe und machte mich an die Arbeit. Danach flitzte ich zum Bäcker um die Ecke und holte mir frische Brötchen.

Ich liebe Schneewinter! Auch am Sonntagmorgen schippte ich fröhlich den Gehweg frei, und am Nachmittag machte ich einen langen Spaziergang mit einem lieben Menschen. Natürlich war mein Fotoapparat dabei, und ich habe die wundervolle Schneelandschaft festgehalten...


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